Predigt-Nachlese: Gottes Prioritäten

Die Sonntagspredigten der letzten Wochen handelten bei uns vom Propheten Jona.

Heute war diese fast ein wenig amüsante Geschichte dran, wo Jona sich so sehr freut über den Rizinus, der an einem sonnigen Tag ruck-zuck aufschießt und ihm Schatten spendet. Jona ahnt nicht, dass Gott ihm nur ein bisschen Anschauungsunterricht erteilen will. Und so verdorrt das Gewächs am nächsten Tag, während es gleichzeitig so heiß wird, dass Jona einen Sonnenstich bekommt. Und war seine Laune schon vorher nicht besonders, weil weder Gottes Auftrag noch seine Gnade angesichts der Reaktion der Niniviten ihm in den Kram passten, so war sie jetzt endgültig im Eimer. Und Gott sagt quasi: “Machst du echt so ein Theater wegen diesem Bäumchen und dem bisschen Bequemlichkeit, das es dir geboten hat, und es ist dir wirklich egal, was mit all diesen Menschen passiert? Nicht nur das, du machst es mir immer noch zum Vorwurf, dass sie mir was wert sind, und ich dich hierher geschickt habe?”

Irgendwie hat mich das überführt. Wie oft sind meine Prioritäten auch verschoben und geht Gott mir auf die Nerven mit seinen Menschen und seinen Aufträgen- und sind mir Dinge und mein Komfort wichtiger? Gott sind Menschen das Wichtigste, und er will sie retten. Da muss ich mich von ihm in sein Werk einklinken lassen, oder ich werde, wie Jona,ständig mit ihm im Streit liegen.

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