Familienbetrieb

Manchmal bezeichnen sich die Apostel als Sklaven Gottes. Damit wollen sie ausdrücken, dass sie Gott alle Eigentumsrechte übergeben haben und ihm mit Haut und Haaren zur Verfügung stehen wollen. Das möchte eigentlich jeder, der erfahren hat, wie Gott ihn aus der schrecklichen Versklavung befreit hat, in die die Sünde uns gebracht hat.

Aber in  Galater 4,7 heißt es: So bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn!

Gott macht uns zu Familienmitgliedern. Er sieht uns nicht als Fremde an, sondern (im Bild gesprochen) als sein eigenes Fleisch und Blut. Wie ein guter Vater fühlt er sich für uns verantwortlich. Er sorgt für uns, er löst unsere Probleme, er erzieht uns, und er teilt sein Eigentum mit uns.

Ein Sklave dient an etwas, was ihm nicht gehört und worauf er kein Recht hat. Er macht seine Arbeit, weil er muss, und weil er dafür die Grundversorgung und vielleicht etwas Lohn bekommt. Der Sohn macht u.U. die gleiche Arbeit wie der Knecht, aber er arbeitet an seiner eigenen Sache. Er ist Teilhaber des Vaters. Wenn er mit anderen vom Betrieb der Familie spricht, wird er nicht vom  “Betrieb meines Vaters” sprechen. Er wird ihn “unseren Betrieb” nennen.

Was für ein Unterschied! Im Dienst Gottes geht es um unsere eigene Sache! Seine Gemeinde ist unsere Familie, sein Reich ist unser Reich, und seine Ehre ist unsere Ehre. Wir teilen mit Gott die Arbeit und den Ertrag, die Mühe und die Freude!

Denn: So bist du nun nicht mehr Sklave, sondern Sohn, wenn aber Sohn, so auch Erbe durch Gott!

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