Gott, wo bist du?

Gott, wo bist du? fragen Menschen immer wieder angesichts von Hunger, Leid, Krieg, Amokläufen, Vergewaltigungen, Naturkatastrophen, Flüchtlingsströmen, dem Tod von unschuldigen Kindern….. Wenn es einen Gott der Liebe gibt, warum tut er nichts dagegen? Warum lässt er meine Mutter sterben, die ich noch so gebraucht hätte? Warum wurde ich als wehrloses Kind missbraucht und trage mein Leben lang diese Wunden? Wo war Gott, als das passiert ist?

Längst ehe wir solche Fragen stellen konnten, hat Gott uns eine andere Frage gestellt. Nachdem er den Menschen geschaffen hatte, kam er eines Tages in den Garten Eden, um Gemeinschaft mit seinen Menschen zu haben. Aber sie waren nicht da, und so rief er: “Adam (Mensch), wo bist du?”

Da kam der Mensch  aus seinem Versteck gekrochen und sagte: “Ich habe dich gehört, da habe ich mich versteckt. Ich fühle mich nackt, und dein Blick macht mir Angst, und ich schäme mich.”

Gott wusste sofort, was passiert war. Die Menschen hatten ihm das Vertrauen entzogen und seine Hausordnung gebrochen, und nun war die Beziehung zerstört. Sie würden seinen Garten verlassen müssen, und nichts würde jemals mehr sein, wie es war. Er hatte die Menschen verloren.

Danach haben wir Menschen uns ein Leben in einem System ohne Gott gebaut, mit mal mehr, mal weniger Ordnung und Moral. Und in diesem System herrscht der, der uns zuerst zur Sünde verführt hat, der Feind Gottes, für den diese unsere Entfremdung zwischen uns und unserem Schöpfer Motivation und Lebenszweck ist. Wenn dann das Vakuum in unserem Herzen uns plagt, so füllt er es mit allen möglichen Fakes, und ob das nun Religionen und Moral und Kultur oder Hardcore-Sünden sind, ist eigentlich nebensächlich.

So sind wir nun, wie die Bibel es ausdrückt, ”ohne Hoffnung und ohne Gott in der Welt”, verloren, allein und wehrlos.

Aber das ist nicht das Ende der Geschichte. Gott ist uns suchen gekommen in der Person Jesu. Er sagt von sich: “Der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ Er hat einen hohen Preis dafür bezahlt.

Gott gibt uns noch einmal die Chance, ihm unser Vertrauen zu schenken, indem wir uns ganz auf das verlassen, was Jesus für uns getan hat. Und dann brauchen wir niemals mehr zu fragen: “Gott, wo bist du?” Dann ist er bei uns, in unseren Herzen, und egal, was passiert, wir sind nie mehr allein und verlassen.

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