Im Hebräerbrief unterwegs (4): Glaubens-Logik

Hebräer 4

Wir sollen uns vor etwas fürchten – davor, dass das Evangelium uns nichts nützt. Und es nützt uns nichts, wenn wir es nicht glauben. Man kann es verpassen, sogar wenn man sich selbst als Christ und zur Gemeinde gehörig ansieht. Zu behaupten, dass wir glauben, und uns dann auf Gottes Wort nicht zu verlassen, ist unlogischer Quatsch, der Gott zum Zorn reizt.

In diesem Kapitel gibt es 4mal das kleine Logik-Wörtchen “nun” (“oun” im griechischen Originaltext), das uns zu Schlussfolgerungen aus Fakten führt, die Gott geschaffen hat.

Vers 1: Wenn es nun so ist, dass diese Verheißung (der Ruhe Gottes) für uns ist, dann seht zu, dass keiner von euch das verpasst!

Vers 6: Wenn es nun so ist, dass Israel damals seine Chance vertan hat, und Gott nochmal ein Angebot macht und sagt “Heute!”  lädt er uns in seine Ruhe ein, dann pack zu!

Vers 11: Wenn nun wirklich alles fertig und vollendet ist, dann mach es nicht zunichte, indem du dein Heil wieder mit guten Taten und äußerem Gottesdienst erkaufen willst, sondern setz alles daran, das, was Gott getan hat zu erfassen und zu glauben! Lass das Wort Gottes gründliche Arbeit in deinem Herzen tun und Stolz und Unglauben, Werkgerechtigkeit und falsche Motive rausschneiden!

Vers 14: Wenn wir nun so einen Hohenpriester haben, der im Himmel vor Gott für uns durch sein eigenes Opfer vermittelt, dann gibt es keinen Grund mehr, schlappzumachen, die Hoffnung aufzugeben und das Bekenntnis auf den Müll zu schmeißen! “Das schaff ich nicht!” ist abgeschafft, weil es nichts mehr zu schaffen gibt!

Vers 16: Und wenn nun dieser Hohepriester auch noch unsere menschliche Schwachheit und unsere Anfechtungen versteht und selber überwunden hat und uns helfen kann, dann schieb alle falsche Scheu zur Seite und komm und bitte um Hilfe, wann immer du sie brauchst! Du kannst gewiss sein, dass er sie dir nicht versagen wird.

Israel hat Gott nicht zugetraut, dass er sie in die Ruhe des verheißenen Landes führen konnte. Sie schauten auf ihre eigenen Möglichkeiten und Kräfte und schlussfolgerten: Das kann nichts werden. Gott will uns die Schlussfolgerungen eines echten Glaubens lehren, der sich auf Gottes Kraft und Gottes Tun stützt. Er hat uns was versprochen und alles für uns perfekt vorbereitet. Er erwartet, dass wir uns im Glauben begeistert und eifrig darauf stürzen und es in Besitz nehmen!

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