Sabbat

Bei dir ruht mein Herz aus von der Selbstzerfleischung,

vom Auf und Ab von Anklage und Entschuldigung.

Kind, komm! sagst du, ich hab ein Opfer gebracht

für alles, für immer. Du bist frei!

 

Bei dir ruht mein Herz aus vom Kampf um Anerkennung,

die Menschen geben und entziehen, die nie sicher ist.

Kind, komm! sagst du, schau nach oben! Du hast

es nur mit mir zu tun.

 

Bei dir ruht mein Herz aus vom Sorgen und Grübeln,

von der Angst, zu kurz zu kommen, von der Notwendigkeit zum Selbstschutz.

Kind, komm! sagst du, dir kann nichts mehr geschehen.

Ich sorge für dich!

 

Bei dir ruht mein Herz aus, tauscht Unruhe gegen Frieden,

Furcht gegen Geborgenheit, Urteil gegen Barmherzigkeit.

Kind, komm! sagst du, komm unter  mein Joch!

Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

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