In Krisen ein Segen sein

churning-536850_640In Apostelgeschichte 27 erzählt Lukas die Geschichte vom Schiffbruch des Apostels Paulus. Ich fand es interessant, wie Paulus sich verhält, und dachte: Wie viel kann man da ganz praktisch von ihm lernen!

Bildquelle: Pixabay.com

1.Er scheute sich nicht zu sagen, was er auf sie zukommen sah: „Männer“, sagte er, „ich sehe große Gefahren auf uns zukommen, wenn wir die Reise fortsetzen. Wir riskieren nicht nur die Ladung und das Schiff, sondern auch unser Leben.“ ( Vers 10) Trauen wir uns das in der Gemeinde, Familie, am Arbeitsplatz, auch wenn wir nicht die eigentlich Verantwortlichen sind?

2. Als man nicht auf ihn gehört hat, war er nicht beleidigt und sagte sich: Mit denen rede ich nie mehr!

3. Er betete, nicht nur für sich, sondern für alle, die dabei waren. Er hatte kein Interesse daran, dass irgend jemand die Folgen falscher Entscheidungen tragen musste. Der Engel sagt ihm: Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir im Schiff sind! (Vers 24)

4. Er bekannte sich zu seinem Herrn und seinem Wort: Darum seid guten Mutes, ihr Männer! Denn ich vertraue Gott, dass es so gehen wird, wie es mir gesagt worden ist. (Vers 24) Er sagte nicht einfach: Kopf hoch, wird schon wieder! sondern nennt die Quelle seines Vertrauens: des Gottes, dem ich angehöre und dem ich auch diene. (Vers 23)

5. Obwohl er Gott vertraute, war er nicht passiv, sondern wachsam. Dadurch merkte er, dass die Matrosen sich absetzen wollten und konnte es verhindern (Verse 30,31).

6. Er ermutigte die Mitreisenden zu vernünftigem Verhalten und machte praktische Vorschläge: Leute, esst was! Ihr braucht eure Kraft! (Vers 34)

7. Er war durch seine positive Ausstrahlung und Handlungsweise ein Vorbild (Verse 35,36).

Wir lesen, wenn ich es recht sehe, nichts darüber, ob jemand durch sein Handeln und Reden zum Glauben gekommen ist. Aber Paulus war ein Werkzeug, um die Gnade und Treue und den Rettungswillen Gottes für diese Leute sichtbar zu machen, und das können wir auch sein, wenn wir uns in Krisen von Gott benutzen lassen.

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