Sehen – verstehen – leben (Predigt-Nachlese)

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Predigttext: Epheser 1,15-23

Nachdem Paulus den Ephesern so viel darüber geschrieben hat, was es bedeutet, erlöst zu sein, betet er für sie. Information ist gut, aber sie muss vom Kopf ins Herz und ins Leben! Deshalb bittet er um den Geist der Weisheit und der Offenbarung. Sie (und wir) brauchen eine fortwährende Erinnerung daran, was wir schon haben. Christus ist genug. Wir brauchen keine höheren Offenbarungen, keine tieferen Erfahrungen, keine zusätzlichen Gesetze, keine überschwenglichen Emotionen und keine psychologische Lebenshilfe. Uns ist alles geschenkt, was wir zu einem Leben in Gottesfurcht brauchen, und was man uns sonst noch andrehen will, ist nur Betrug und von Übel! Stattdessen sollen wir unsere Wurzeln tief in Christus hineingraben und fest auf dem Grund stehen, der uns unter die Füße gelegt wurde.

In diesem Prozess des Erkennens, Verstehens und In-Besitz-Nehmens wird unser Denken und unser Leben verändert. Dazu brauchen wir den Heiligen Geist, denn er ist es, der uns erinnert und lehrt und uns beständig unserer Zugehörigkeit zu Christus versichert.

Und nicht nur unsere Segnungen sollen wir erkennen, sondern auch die Größe der Kraft Gottes. Im Vers 19 wird diese Kraft in vier verschiedenen Ausdrücken beschrieben:

die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung (dunamis) an uns , die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit (energeia) der Macht (kratos)  seiner Stärke (ischus)

Wie zeigt sich nun diese göttliche Kraft, und was bewirkt sie in uns?

Wir können uns in all dem auf die Kraft und Größe unseres Retters Jesus Christus verlassen. Niemand ist ihm überlegen, niemand macht seine Absichten für uns zunichte. In ihm sind wir sicher. In diesem Vertrauen können wir uns ihm ganz zur Verfügung stellen. Das ist die Schnittstelle von Erkenntnis und einem Leben in dankbarer Hingabe, das sich so äußert:

Liebe muss echt sein, ohne Heuchelei! Verabscheut das Böse, haltet am Guten fest! Seid einander in herzlicher geschwisterlicher Liebe zugetan! Übertrefft euch in gegenseitigem Respekt! Werdet im Fleiß nicht nachlässig, lasst den Geist Gottes in euch brennen und dient so dem Herrn! Freut euch, weil ihr Hoffnung habt, bleibt standhaft in Bedrängnis, seid treu im Gebet! (Römer 12, 9-12

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