Gottes Ordnungen für Familie und Arbeitswelt entspringen seinem eigenen Wesen (Predigt-Nachlese)

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Foto: Robert Chealb, Creative Commons non commercial license https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/legalcode

Predigttext: Epheser 6,1-12

Die selben Prinzipien, die wir in Gottes Ordnung für die Ehe gesehen haben, gelten auch für die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Schlüsselvers ist dabei Epheser 5,1: Folgt in allem Gottes Beispiel, denn ihr seid seine geliebten Kinder. Unsere Beziehungen sollen den Charakter Gottes widerspiegeln.

Wenn Kinder aufgefordert  werden, ihren Eltern zu gehorchen, so ist das gleichzeitig eine Aufforderung an die Eltern, ihren Kindern das liebevoll beizubringen. Williger Gehorsam muss gelehrt und vorgelebt werden: unsere Kinder müssen unsere Unterordnung unter Gott sehen. Und sie müssen erleben: Gehorsam ist nicht optional, wie auch unser Gehorsam Gott gegenüber nicht nach unserem Gutdünken entgegengebracht wird.

Wir gehorchen Gott, weil wir seiner Liebe vertrauen. Auch wenn wir ihn nicht immer verstehen, so wissen wir doch, dass er nur unser Bestes im Sinn hat. Es ist wichtig, dass auch unsere Kinder uns vertrauen können, dass wir es gut mit ihnen meinen. Ihr Gehorsam muss eingebettet sein in unsere Liebe, nicht in eine despotische Herrschaft unsererseits. Eltern sollen ihren Kindern gegenüber die Wesenszüge Gottes widerspiegeln.

Wenn sie das nicht tun, ohne Verständnis ihre Kinder ständig mit Kritik überschütten und nur Druck ausüben, reizen sie ihre Kinder zum Zorn. Es geht nicht um uns und unsere Ehre und Macht, wenn wir Kinder zum Gehorsam erziehen. Es geht darum, dass sie ein segensreiches Verhalten lernen sollen, auf das Gott eine Verheißung gelegt hat!

Die Erziehungsarbeit, die Gott an uns tut, zeigt, dass er uns als Kinder angenommen hat. Sie ist ein untrügliches Zeichen seiner Liebe. Sie äußert sich in Rat und Anleitung, aber auch in Zurechtweisung und Strafe:

Denn der Herr weist die zurecht, die er liebt, und er straft jeden, den er als seinen Sohn annimmt. Wenn ihr Schweres ertragen müsst, dann erkennt darin die Zurechtweisung Gottes; denkt daran, dass Gott euch als seine Kinder behandelt. Wer hätte je von einem Sohn gehört, der nie bestraft wurde? Hebräer 12, 6.7

Nun ist Gott perfekt – wir als Eltern sind es nicht. Wir können immer nur unser Bestes tun, und wir werden Fehler machen. Der himmlische Vater ist der Maßstab für den irdischen – nicht umgekehrt. Die Resultate der göttlichen Erziehung sind Heiligkeit, Frieden und ein gerechtes Leben. Als christliche Eltern dürfen wir mit Gott zusammenarbeiten darin, unsere Kinder zu Jüngern Jesu zu machen, indem wir ihnen das Wort Gottes weitergeben. Disziplin nach Gottes Weise führt zur Nachfolge.

Gott gibt uns auch Anweisungen für die Arbeitswelt. Zwar ist hier von Herren und Sklaven die Rede, aber das, was gesagt wird, lässt sich in unsere Situation übertragen. Es geht darum, alles, was wir tun in einer untergeordneten Haltung für Gott zu tun nach dem Beispiel Jesu. Es sind immer dieselben Muster. Für die abhängigen Arbeitnehmer gilt: Tut eure Arbeit willig und nicht nur, wenn der Chef euch sieht. Für den Chef gilt: Nutze die Abhängigkeit des anderen nicht aus, um ihn einzuschüchtern und zu drohen. Du bist Gott untergeordnet und ihm Rechenschaft schuldig, wie du mit deinen Untergebenen umgehst!

Alle diese Bereiche sind ein geistliches Kampffeld. Der Feind hat etwas gegen die Ordnungen Gottes. Oft tobt der Kampf in unseren eigenen lieblosen und rebellischen Herzen. Wir werden aufgefordert, ihm in der Kraft des Herrn zu widerstehen. Gott teilt dazu seine eigene Rüstung mit uns, damit wir stehenbleiben und den Kampf gewinnen können.

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