Was hat es mit dem Heiligen Geist auf sich?

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Vor seiner Gefangennahme und Kreuzigung war es Jesus sehr daran gelegen, seine Jünger auf das, was kommen musste, vorzubereiten. Ein Sturzbach von Hass würde sich über ihn zuerst und dann über sie ergießen, sie würden die Orientierung verlieren wie hirtenlose Schafe, sie würden nicht verstehen, was geschah – aber er wollte ihnen die Gewissheit geben, dass das nicht das Ende war, dass er sie nicht damit alleinlassen würde. Aber wie konnte das gehen, wenn ihnen seine physische Gegenwart entzogen würde?

Ich werde den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle einen anderen Beistand gibt, der für immer bei euch bleibt. Johannes 14,16

Er sagt sogar: Es ist besser für euch, wenn ich weggehe, weil dann dieser Beistand kommt. Jesus konnte als Mensch nur an einem Ort auf einmal sein – aber durch diesen Beistand kann er in jedem von ihnen wohnen. Diesen Beistand nennt er auch den Geist der Wahrheit. Und die Wahrheit, die er verkündet, ist keine neue, andere, sondern genau die, die Jesus auch verkündet hat. Aber er wird ihre Herzen befähigen, diese Wahrheit wirklich zu erfassen; er wird sie an Jesu Worte erinnern, sie ihnen erläutern und auslegen. Das ist  geschehen, indem der Heilige Geist das Neue Testament inspiriert hat, aber es geschieht auch immer wieder in unseren Herzen, indem der Geist unsere Herzensaugen erleuchtet, dass wir IHN erkennen können und innerlich Besitz ergreifen können von den geistlichen Reichtümern, die uns geschenkt worden sind durch Christus. Der Geist Gottes verherrlicht Jesus.

Der Geist der Wahrheit wohnt nicht in jedermann – er ist für die, die Jesus lieben. Die Welt kennt ihn nicht und kann ihn nicht empfangen. Jesus sagt einmal, dass seine Schafe seine Stimme kennen. So kennen sie auch den Heiligen Geist. Aber auch für die Welt hat er eine Funktion: Er überführt sie von Sünde, eben dadurch, dass er die Wahrheit bezeugt. Und wer sich dieser Überführung stellt, dem zeigt der Heilige Geist die Gerechtigkeit, die Jesus für uns erworben hat. Dass diese stellvertretende Gerechtigkeit vor Gott gilt, zeigt sich daran, dass Jesus jetzt verherrlicht und beim Vater ist. Der Feind Gottes ist besiegt und gerichtet und kann denen, die sich zu Jesus halten, nichts mehr anhaben und sie nicht mehr anklagen oder von der Liebe Jesu trennen..

Durch den Heiligen Geist können wir in Jesus bleiben und viel Frucht bringen. Er lässt Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit in uns wachsen. (Was sonst von manchen Gruppen heute dem Heiligen Geist zugeschrieben wird wie sog. “Lachen im Geist” oder gar Bellen oder andere Albernheiten sowie alle Verherrlichung der eigenen vermeintlichen Geistlichkeit  wird in der Bibel nicht erwähnt und muss einem anderen Geist zugeschrieben werden.)

Jesus will seine Jünger trösten. Harte Zeiten und Verfolgungen liegen vor ihnen. Aber er wird sie nicht wie Waisen zurücklassen – sie werden versorgt sein, mit allem, was sie brauchen, um völlige Gewissheit zu haben und seine Zeugen zu sein und das Ziel zu erreichen.

Diese Dinge sind nachzulesen im Johannesevangelium in den Kapiteln 14-16.

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