Archiv der Kategorie: allgemein und überhaupt

Dankbar

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Ich liege im Bett mit Wollpulli und noch einer Strickjacke drüber, zugedeckt, Schal um den Hals. Ich bin einfach platt, mein Kopf kann nichts Gescheites produzieren, der Rest vom Körper noch viel weniger. Aber sogar durch meine geschlossenen Augenlider kann ich spüren, wie hell es im Raum ist. Die wunderbare Sonne draußen gewährt mir einen kleinen Anteil an der Frühlings – Vorfreude der Natur durch das Dachfenster. Licht! denke ich. Wie gut es der Seele tut!
Ich habe so viele Gründe, dankbar zu sein! Ich habe hier ein weiches Bett und so viele Decken, wie ich brauche. Ich habe Heizung und muss nicht frieren. Ich habe sogar den Luxus einer Badewanne, in der ich heute morgen meine müden verkrampften Muskeln entspannen durfte. Das allein sind schon Dinge, die die meisten Menschen auf der Welt nicht besitzen, auch nicht jeder in Deutschland.
In solchen Situationen denke ich oft an meine Glaubensgeschwister, die in Gefängnissen und Lagern sind z.b. in Nordkorea. Wenn sie krank sind, hat niemand Mitleid mit ihnen. Sie müssen trotzdem arbeiten, bis sie umfallen. Ich dagegen rufe meine Chefin an und sage ihr, dass ich zwei Wochen krankgeschrieben bin. Ich weiß, dass sie wirklich ein Problem hat, wenn einer von uns ausfällt, trotzdem wünscht sie mir freundlich gute Besserung und macht mich nicht zur Minna. Ich bin auch dankbar für das Land, in dem ich lebe,  wo es eine Sozialversicherung gibt. Ich muss nicht fürchten, dass ich meine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, es gibt Lohnfortzahlung und insgesamt mehr Hilfen, als die  Mehrzahl der Erdbewohner je erträumen könnte. Ich habe liebe Menschen um mich herum, die mich fragen, ob ich was brauche (obwohl ich dankenswerterweise alles da habe). Mein Schwiegersohn bringt mir sogar Hühnersuppe!
Das alles macht mich dankbar! Nichts davon ist mein Verdienst. Noch viel mehr macht mich dankbar, dass ich in Jesus Christus einen Freund und Bruder habe, der mein Menschsein und meine Schwachheit nachvollziehen kann. Beten klappt gerade schwer, ich kann mich nicht so konzentrieren wie sonst. Aber ich muss mich nicht aufpeitschen und irgendwelche Leistungen bringen. Jesus kommt für alle meine Mängel auf. Ich darf ganz ruhig einfach hier liegen, nichts machen und meinem Gott und Vater dankbar sein.

Wie sich Resistenzen bilden

 

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Eine wachsende Gefahr im Bereich der Medizin sind multiresistente Keime. Das sind Krankheitserreger, die gegen viele verschiedene Antibiotika unempfindlich geworden sind. Schließlich hilft dem Patienten nichts mehr. Oft rührt das daher, dass der Kranke zwar das Medikament eingenommen hat, aber zu früh damit aufgehört hat, weil er sich wieder besser fühlte. Tatsächlich aber wurden nicht alle Erreger ganz abgetötet. Denen, die übriggeblieben sind, ist dann die nächste Antibiotika-Attacke ziemlich egal – sie sind inzwischen resistent geworden. Mein Hygienelehrer drückte das so aus: “Die sagen dann nur noch: Hmmm, leckeres Antibiotikum!”

Eine analoge Gefahr von Resistenzbildung gibt es auch im geistlichen Bereich, immer da, wo man auf halbem Weg stehenbleibt. Vielleicht singen wir hingebungsvoll Alles will ich Jesus weihen und sind dabei emotional ganz aufgewühlt, aber wenn es dann praktisch wird, sind wir doch eher der Bequemlichkeit oder dem Entertainment und unseren eigenen Plänen geweiht (ich spreche aus Erfahrung). Am Anfang fällt uns der Widerspruch noch auf, aber wenn wir dann nicht Gottes Hilfe gegen unsere Trägheit suchen, sondern  uns mit gelegentlichen guten Gefühlen begnügen, werden wir irgendwann resistent gegen die Forderung, unser Kreuz auf uns zu nehmen und Ihm nachzufolgen.

Vielleicht haben wir das Wort Gottes so oft gehört und waren so oft davon bewegt und angesprochen, haben aber keine Konsequenzen gezogen und mit der Sünde nicht gebrochen. Wir mögen die Atmosphäre im Gottesdienst und die netten Leute, wir stimmen vom Kopf her allem zu, aber wir wollen es ja mal nicht übertreiben. Am Ende werden wir noch als extrem verschrien! Einen leichten Anflug von Ungemütlichkeit können wir manchmal nicht leugnen, wenn das Wort uns trifft, aber irgendwann juckt uns das auch nicht mehr, und wir können fröhlich gerade so herausgehen, wie wir hineingegangen sind.

Vielleicht züchtigt Gott uns in seiner väterlichen Güte, aber  anstatt ihn zu fragen, was er uns beibringen möchte und uns vor ihm zu demütigen, sehen wir uns als Opfer widriger Umstände oder böser Menschen und nehmen unsere Zuflucht zu humanistischer Selbstbestätigung und suchen uns Leute, die uns sagen: “Du bist okay, so wie du bist, und auch Gott ist ganz vernarrt in dich! Von ihm kann das nicht kommen!”

Wenn wir das lange genug machen, werden wir irgendwann multiresistent gegen die Gnade, die uns zur Umkehr bewegen will.

Wie kann man dem entgegenwirken?  Indem wir Gott von ganzem Herzen suchen, weil wir wissen, dass wir ohne ihn nichts können. Und durch echte Gemeinschaft – nicht nur unverbindlichen Gottesdienstbesuch (schreckliches Wort!) – sondern durch Eingebundensein in aufrichtige gegenseitige Ermahnung und Ermutigung durch das Wort Gottes – nicht nur hin und wieder, sondern fortlaufend.

Ermahnt euch gegenseitig jeden Tag, solange es dieses „Heute“, von dem die Schrift spricht, noch gibt, damit niemand auf den Betrug der Sünde hereinfällt und hart wird. (Hebräer 3,13)

Und lasst uns aufeinander achten und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen.Deshalb ist es wichtig, unsere Zusammenkünfte nicht zu versäumen, wie es sich schon einige angewöhnt haben. Wir müssen uns doch gegenseitig ermutigen, und das umso mehr, je näher ihr den Tag heranrücken seht, an dem der Herr kommt. (Hebräer 10, 24.25)

Lichtverschmutzung

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Das Wort ist mir gestern zum ersten Mal begegnet. Der Zusammenhang war, dass man eventuell an seinem Standort die fallenden Sternschnuppen nicht sehen kann, weil der Himmel durch von unten kommendes Kunstlicht “verschmutzt” ist. Hell ist er nicht, aber nicht dunkel genug, um die natürlichen Lichter noch zu erkennen und zu unterscheiden. Als ich mich um Information bemühte, stieß ich auf eine Website zum “Verlust der Nacht”.

Ich bin ja auch froh, dass ich abends noch das Licht machen und meinen Tag verlängern kann. Ich muss noch nicht mal eine funzelige Öllampe pflegen und in Betrieb setzen. Ich drücke auf den Schalter, und schon ist es hell. Der Preis dafür ist, dass ich weniger Sterne sehe. Und ich kann eine Weile so tun, als wäre es noch nicht Nacht. Als ich so darüber nachdachte, wurde mir die Sache zu einem Gleichnis für uns moderne Zeitgenossen, und dafür, dass wir – sogar wir Christen – die geistliche Nacht oft so wenig empfinden und das wahre Licht so wenig suchen und ersehnen. Wenn wir ein Problem haben, stehen die “Kunstlicht”- Lösungen schon bereit: Hast du Angst, helfen Pillen und Psychologen, Fühlst du dich innerlich leer, suche Entertainment. Brauchst du Rat, geh zu Google. Sogar so gute Dinge wie Freunde, Familie oder Arbeit und Einsatz für Andere können Kunstlichtcharakter annehmen und dich über deine Sünde hinwegtäuschen, weil sie dir suggerieren, du wärst gut und tüchtig. Lichtverschmutzung ist alles, was die Nacht unserer Herzen so weit aufklart, dass wir das wahre Licht nicht mehr suchen, während unser tiefstes Problem ungelöst bleibt. Zumindest, solange der Strom nicht ausfällt. Das tut er aber irgendwann für jeden von uns.  In einem alten Lied heißt es: Suche Jesus und sein Licht – alles andre hilft dir nicht!

Jesus hat gesagt:

Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8,12)

Friedhofsspaziergang

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Weil das Wetter so schön war, wollte ich unbedingt mal raus. Da ich auch beten wollte, suchte ich ein ruhiges Plätzchen. Wohin also? Auf der Straße ist es laut, und der Park ist bei schönem Wetter voller Menschen. Da fiel mir ein, dass mein Bruder und ich als Teenies immer auf den Friedhof gegangen sind, um mal in Ruhe nachzudenken. Der Friedhof, das ist es! Das ist gar nicht so weit von mir. Bis auf Gießkannen-Geplätscher ist es da still, es ist grün, und es gibt Bänke zum Sitzen.

Unser Stadtteil-Friedhof ist relativ klein. Ehe ich mich irgendwo hinsetzte, wanderte ich ein bisschen durch die Reihen und betrachtete die Gräber und ließ die Atmosphäre auf mich wirken. Mir fiel auf, dass auf vielen Grabsteinen Aufkleber waren: Nutzungsfrist abgelaufen. So lange hatten die Toten noch gar nicht da gelegen, 30 Jahre etwa. Ein paar Jahre nur, dass so ein Gedenkstein da steht, dachte ich. Wenn einen vorher noch nicht alle vergessen haben, wird dann der letzte Erinnerungsort plattgewalzt. An manchen Stellen sprosste frisch eingesätes hellgrünes Gras. Da hatte man wohl vor Kurzem ein Grab beseitigt.

Wie wichtig nehmen wir uns doch! Wenn uns im Hier und Heute mal jemand applaudiert, fühlen wir uns im Zentrum des Universums. Wir werden vielleicht nach unserem Ableben ein Weilchen vermisst, und dann treten andere Dinge und Menschen in den Vordergrund. Irgendwann kann niemand mehr was mit unserem Namen verbinden.

Die Tage des Menschen sind wie Gras; er blüht wie eine Blume auf dem Feld; wenn ein Wind darüber geht, so ist sie nicht mehr da, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr,

sagt die Bibel in Psalm 103,15. Das ist wahr! Manche lassen eine größere und manche eine kleinere Lücke, aber so oder so schließt sie sich irgendwann im Bewusstsein der Hinterbliebenen und Nachkommen.

Ist das nun traurig? ja, wenn das alles ist … Es gab allerdings auch einen Grabstein auf einem Familiengrab, auf dem stand: Hier warten auf die Auferstehung …dann die Namen. Ob diese Leute an Jesus glaubten, der gesagt hat:

Ich bin die Auferstehung und das Leben! Wer an mich glaubt wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben(Johannes 11,25)?

Oder gehörten sie zu jenen, die meinen, wenn sie gut und anständig waren und niemand ermordet haben (außer vielleicht in Gedanken dem einen oder anderen Nervtöter den Hals rumgedreht), wird Gott schon nicht so sein und ihnen ewiges Leben geben? Sie werden im Gericht Gottes merken, dass alles darauf ankommt ob sie dem Sohn Gottes vertraut haben, dass er sie von ihrer Schuld befreit. Denn wer das einzige Opfer verwirft, das Sünden wegnehmen kann, dem

bleibt nur noch das furchtbare Warten auf das Gericht und das wütende Feuer, das die verzehren wird, die sich gegen Gott gestellt haben (Hebräer10,26).

Ein guter Platz zum Nachdenken, so ein Friedhof. Ich glaube, da gehe ich jetzt öfter hin, um für die Lebenden zu beten. Für die Toten ist es zu spät.

Das Plus der Liebe

Es gibt Dinge, die sind unser Recht. Z.B. haben wir das Recht an unserem Eigentum oder das Recht auf Lohn für harte Arbeit. Zu Hananias und Saphira sagt Petrus: “ Niemand hat was von euch verlangt. Euer Eigentum war in eurer Verfügung.”

Heute morgen habe ich gelesen, dass es nur recht und billig ist, dass die, die das Wort Gottes verkündigen, materiell entlohnt werden. Aber Paulus hat auf dieses Recht verzichtet; er wollte das Evangelium kostenfrei machen. Die Leidenschaft für Gottes Sache trieb ihn dazu, mehr zu tun als seine Pflicht und auf sein Recht zu verzichten. Er sagt nicht, dass das eine Regel ist, noch nicht mal, dass ihm das jemand nachmachen sollte. Es ist sein persönliches “Plus der Liebe”, das was er aus freien Stücken dazugibt zu dem Auftrag, den Gott ihm gegeben hatte (nachzulesen in 1.Korinther 9).

Als ich das heute morgen in meiner Stillen Zeit betrachtete, wurde ich angeregt, diesem freiwilligen “Plus der Liebe” mal nachzuspüren. Freiwilligkeit ist eindeutig Gottes Favorit! Man kann, was man tun sollte, so eben pflichtgemäß erledigen, aber Liebe kann es eigentlich nur fröhlich, begeistert und überschießend tun. Sie legt gerne noch was drauf!

So sagt der Apostel zu den Korinthern: Ich will sehr gern alles aufwenden und mich für euch aufopfern. Und als er sie anregt, ein Opfer für die notleidenden Glaubensbrüder in Jerusalem zusammenzulegen, empfiehlt er: Jeder gebe so viel, wie er sich im Herzen vorgenommen hat – nicht mit Verdruss oder aus Zwang. Gott liebt fröhliche Geber, und erzählt, wie die Mazedonier es gemacht haben: Sie haben sich nicht nur in schwerer Bedrängnis bewährt, sondern ihre übergroße Freude und ihre tiefe Armut hat sich in den Reichtum ihrer Freigebigkeit verwandelt. Ich bezeuge, dass sie gaben, so viel sie konnten, ja noch mehr: Über ihre Kräfte haben sie freiwillig gegeben. Sie haben sich geradezu aufgedrängt und uns darum gebeten, sich an diesem Werk der Gnade, dem Hilfsdienst für die Heiligen, beteiligen zu dürfen.

Als er an Philemon schreibt und ihn  durch die Blume auffordert, seinem entlaufenen Sklaven Onesimus die Freiheit zu schenken, bittet er ihn: Ja, Bruder, lass mich Nutznießer deiner Liebe zum Herrn sein. Mach mir doch diese Freude, Christus zuliebe. Im Vertrauen auf deine Einwilligung und in der Zuversicht, dass du noch mehr tust, als ich erbitte, schreibe ich dir diesen Brief.

Auf erzwungenen, knauserigen Dienst legt Gott keinen Wert. Er ist nicht der Sklaventreiber, der uns in den Burnout jagt, sondern er legt seine Liebe wie einen kraftvollen Motor in unser Herz. Dann fahren wir sozusagen mit GS – mit Gottes-Stärke. Das ist dieselbe Macht, die den Sohn Gottes antrieb, sich unter uns sündige Menschen zu mischen und für unsere Erlösung zu sterben. Wir haben sie nicht in uns selbst, aber wir empfangen sie mit der neuen Geburt, und wir sollten diesen Motor nicht drosseln, sondern voll ausfahren! Dann können wir auf unsere Rechte verzichten und das “Plus der Liebe” geben, das Gott Freude macht.

Gottes Förderplan

Dass einige von uns Erdenwürmern beschließen, dass heute Nacht das Jahr 2014 endet und ein neues beginnt, ist für den Herrn aller Herren, für den ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag sind, sicher nicht maßgeblich. Wir aber sind für unsere Orientierung in der Zeit auf diese Ab- und Einschnitte angewiesen, und nehmen sie zum Anlass, zurück und nach vorne zu schauen, und das kann durchaus was Gutes sein. Ich bin nicht so der Typ, der zum Jahreswechsel gute Vorsätze fasst – da kenne ich mich und meine beständige Unbeständigkeit zu gut … Trotzdem ist mir natürlich bewusst, dass es Änderungsbedarf bei mir gibt.

Auch wenn ich keinen Vorsatz habe, Gott hat mit Sicherheit einen, auch wenn er ihn nicht an unserem Silvester-Datum festmacht. Zu meiner beruflichen Arbeit gehört das Erstellen von Förderplänen für die geistig behinderten Menschen, die ich betreue. In regelmäßigen Abständen erheben wir den Ist-Zustand: Wo steht unser Klient? Gab es positive Entwicklungen? Hat sich eine neue Problemlage gezeigt? Ist er vielleicht sogar zurückgegangen? Und dann legen wir Förderziele fest: Wo wollen wir hin? Wie können wir ihn anleiten, um sich in ganz kleinen Schritten diesem Ziel anzunähern? Was braucht er dazu von uns? Wer kann daran mitwirken?

Gott hat auch so einen Förderplan für mich. Er weiß, wo er mit mir hinwill. Ich bin oft zu beschränkt, um seine Ziele zu erkennen. Mein Horizont ist viel zu eng, meine Vorstellungen zu vordergründig. Nicht nur das, ich kann auch meine Mängel und Macken gar nicht einschätzen, weil ich irgendwie wahrnehmungsgestört bin, wenn es um mich selbst geht. Aber das ist auch nicht so schlimm, weil er den Überblick hat. Er schickt mir Menschen (manchmal auch Bücher), die an meinem Glauben ergänzen können, was noch fehlt, was ich noch brauche an Belehrung oder Aufdeckung meiner blinden Flecken. Er schickt mir Bewährungsproben und Schwierigkeiten, damit ich anwenden kann, was ich gelernt habe. Wenn ich nicht klarkomme, analysiert er meine Schwachpunkte und bearbeitet die. Kurzum: Er hat die Sache in die Hand genommen, und ich vertraue ihm völlig, dass er mich zu einem guten Ende führen wird, wie sein Wort es verspricht: Der Gott, von dem alle Gnade kommt, hat euch berufen, mit Christus zusammen für immer in seiner Herrlichkeit zu leben. Er wird euch aufbauen, stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen, auch, wenn ihr jetzt eine Weile leiden musstet. (1.Petrus 5,10) Der, der euch beruft, ist treu. Er wird euch auch ans Ziel bringen. (1.Thessalonicher 5,24)

Noch mehr Fragen zum Liebster Award

Auch René Malgo , der Auf Durchreise bloggt, hatte mir im Rahmen der Nominierung zum Liebster Award Fragen gestellt, auf die ich – wegen Krankheit und ein bisschen zu viel Arbeit zeitverzögert – noch eingehen möchte. Da einige den anderen Fragen, die ich schon beantwortet habe, sehr ähnlich sind, habe ich sie ausgelassen und mir nur die übrigen vorgenommen.

Was ist dein meist­ge­le­se­ner Artikel? Meine Geschichte!

Was inspi­riert dich zum Schreiben? Das sind verschiedene Dinge.  Ich liebe es, die Sonntagspredigt “wiederzukäuen”, weil das ein großer Segen für mich selbst ist, den ich gerne mit anderen teilen möchte. Die meiste Inspiration kommt aus der persönlichen stillen Zeit, manchmal auch aus Gesprächen oder durch das, was ich auf anderen Blogs lese.

Wer ist ein Vor­bild für dich? Mein Vater in seiner Grundsatztreue, meine  Schwester in der lebendigen, praktischen Art wie sie ihren Glauben “ohne viel Gedöns” in Werke der Liebe umsetzt, unser Pastor und seine Frau in ihrer Opferbereitschaft und unermüdlichen Arbeit für die Gemeinde ……um nur einige zu nennen.

Was wünscht du dir für dein Blog? Ich wünsche mir so sehr, dass das, was ich schreibe, jemand hilft, das Evangelium zu verstehen und zu Gott nach Hause zu kommen! Ich freue mich auch, wenn ich andere Gläubige ermutigen kann!

Was ist für dich das Evangelium? Das Evangelium ist die gute Botschaft, dass Gott das Schuldproblem für uns gelöst hat, indem er seinen Sohn als Opfer für uns gegeben hat. Nun ist der Weg zu Gott frei für jeden, der auf Jesus vertraut und von seinen eigenen Wegen umkehrt.

Was ist für dich der Himmel? Der Himmel ist meine Heimat, wo Jesus mir eine Wohnung vorbereitet, die unverminderte Gegenwart unseres liebevollen Gottes, wo wir von allem Leid getröstet werden, wo alles aufrichtig, rein und völlig Gott-konform ist. Obwohl ich mit beiden Beinen auf der Erde stehe, spüre ich doch oft, dass ich hier fremd bin, weil ich nach oben orientiert lebe, und sehne mich nach diesem Zuhause.

Woran denkst du, wenn du Worte des Herrn Jesus hörst, «Ich komme bald»? Komm bald, Herr Jesus, lieber heute als morgen, mach unsere Erlösung vollkommen, und lass uns deine Herrlichkeit sehen!