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Notizen zu 1.Mose 2 : Adam und Eva als Abbilder einer größeren Wirklichkeit

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„Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und sich mit seiner Frau verbinden. Und die zwei werden völlig eins sein.“ Darin liegt ein tiefes Geheimnis. Ich beziehe es auf Christus und die Gemeinde. Epheser 5,31.32

Gott wollte Adam ein passendes Gegenüber geben. Tiere erwiesen sich als kein passendes Gegenüber für den Menschen. Gott wollte ein Gegenüber für seinen Sohn. Die Engel sind  offenbar kein passendes Gegenüber.

Damit die Partnerin passte, musste sie in einem tiefen Schlaf von ihm selbst genommen und dann “umgebaut” sein, ihm gleich und doch anders. Damit die Gemeinde für Christus passt, muss sie von ihm selbst sein. Durch seinen Tod und seine Auferstehung sind wir zu Gliedern seines Leibes geworden – sozusagen in ihn einverleibt – und doch von ihm unterschieden.

Die Frau wurde für den Mann gemacht. Die Gemeinde wurde für Christus erworben. Daraus ergibt sich eine liebende Hierarchie der Verantwortung und Fürsorge: Der Mann ist das Haupt der Frau. Christus ist das Haupt der Gemeinde.

Mann und Frau werden ein Fleisch und priorisieren ihre Beziehung vor allen anderen Beziehungen. “Wer dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm” (1.Korinther 6,17) . “Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein. Wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, mein Jünger zu sein”  (Matthäus 10,37).

Adam ist begeistert von Eva und erkennt sie als von ihm selbst.  Christus  ist begeistert von seiner Gemeinde: “Denn er wollte die Gemeinde wie eine Braut in makelloser Schönheit präsentieren; ohne Flecken, Falten oder sonstige Fehler, heilig und tadellos.” (Epheser 5,27)

Evas Berufung ist es, zusammen mit Adam die Schöpfung zu regieren. Die Berufung der Gemeinde ist es, jetzt zusammen mit Christus am Kommen seines Reiches zu arbeiten und in der neuen Schöpfung mit ihm zu regieren. Wir sind “Miterben des Christus” geworden.

Notizen zu 1.Mose 1: Der Schöpfer

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Gottes zeigt sich in der Schöpfung:

  • ein Gott mit Plan, der aus nichts etwas machen kann (V 2)
  • ein Gott des Lichts (3)
  • ein Gott mit Kraft, zu erschaffen (3 ff) und  durch seinen Segen zu erhalten (22/28) vgl. auch Kolosser 1,17 und Hebräer 1,3
  • ein gebender, schenkender, fürsorglicher und versorgender Gott (29/30)
  • ein Gott voller Phantasie, der Vielfalt und Unterschiede liebt (11/21/24/25)
  • Ein Gott der Hierarchie: Gott > Mensch > Tiere und die übrige Schöpfung (27/28)

Konsequenzen: Verehrung und Bewunderung dieses Gottes, Vertrauen in seine Kraft und Fürsorge, Unterordnung, Annahme des Schöpfungsauftrags : vermehren und die Schöpfung untertan machen (28)

Notizen zu 1.Timotheus 5

Bild von AgnieszkaMonk auf Pixabay

Motto: Keinen Anlass geben zu berechtigtem üblen Gerede über die Gemeinde!

  • Respekt, wem er gebührt! (Verse 1/3/17)
  • Leistung und Versorgung sind verknüpft wie Saat und Ernte. Faulheit wird nicht unterstützt. (9-11/18)
  • Es gibt – ganz gegen die Botschaft unserer Kultur – “Frauen-Aufgaben”: Haushalt, Kinder, Gastfreundschaft, Versorgung von Eltern und Bedürftigen (10/14/16).
  • Manchmal haben die Ungläubigen mehr Anstand als die Gläubigen (8). Das sollte nicht sein!
  • Position ist nie wichtiger als Gottes Ehre – kein Vertuschen von nachgewiesener Sünde bei Leitern! (20/21)
  • Prüfe, womit du dich identifizierst! Sei nicht naiv und blauäugig, sonst wirst du in anderer Leute Fehlverhalten mit hineingezogen! (22)
  • Pass auf deine eigene Seele auf, aber auch auf deinen Körper, damit du brauchbar zum Dienst bleibst! (22/23)