Adventskalender: 24 Bibelverse über den Mensch gewordenen Gott (5)

Jesus ist das größte Zeichen der Liebe Gottes.1.Johannes 4,9

Adventskalender: 24 Bibelverse über den Mensch gewordenen Gott (4)

Warum kam Jesus überhaupt in die Welt?

Johannes 3,16.17

Adventskalender: 24 Bibelverse über den Mensch gewordenen Gott (3)

Der Christus wurde durch den heiligen Geist gezeugt.

Lukas 1,35

Adventskalender: 24 Bibelverse über den Mensch gewordenen Gott (2)

Die  Menschwerdung Gottes ist wesentlicher Bestandteil unseres Glaubens! 1.Timotheus 3,16

Adventskalender: 24 Bibelverse über den Mensch gewordenen Gott

Weihnachten ist mehr als die Weihnachtsgeschichte!

Johannes 1,14

Was ist ein Christ? – Ein Jünger

ichthys-2108777_1280Heute versteht man unter “Christen” im Allgemeinen Menschen, die aus irgendeinem Grund einer christlichen Kirche angehören. Meist sind sie hineingeboren und als Kind getauft worden, oft aus reiner Tradition. Als Kirchenmitglied erscheinen sie in der Statistik über Religionszugehörigkeit dann als “Christ”. Mit ihren persönlichen Überzeugungen und ihrem Lebensstil hat das oft wenig zu tun. Praktisch können sie sogar Atheisten oder Götzendiener sein.

Aber woher kommt der Ausdruck eigentlich? In der Apostelgeschichte, die uns am zuverlässigsten aus der ersten Zeit berichtet, in der die Jesusbotschaft sich von Jerusalem aus in andere Gegenden und Länder ausbreitete, wird in Kapitel 11,26 festgestellt: Die Jünger wurden zuerst in Antiochia Christen genannt.

Die ersten Christen suchten sich also diese Bezeichnung nicht aus, sondern ihre Umwelt nannte sie so. Die Christen selbst sahen sich als Jünger, d.h. Lernende und Nachfolger. Sie bezeugten, dass sie Jesus für den Christus (den von Gott ernannten König und Erlöser) hielten, und dafür wurden sie bekannt.

Stell dir einmal vor, es gäbe diesen Bezeichnung noch nicht, und du könntest nicht einfach sagen: “Ich bin ein Christ”, um dich zu identifizieren. Würden andere diesen Namen für dich erfinden? Warum sollten sie das tun? 

Vielleicht, weil

  • du ständig von Christus redest und versuchst, andere davon zu überzeugen, dass er der ist, der er zu sein behauptete?
  • du immer da zu finden bist, wo seine Lehren weitergegeben werden und er verehrt wird?
  • dein Leben zeigt, dass du diesem Christus nachfolgst und ihn nachahmen willst?
  • du ihn offensichtlich als deinen Herrn ansiehst und damit unvermeidlich als Fremdkörper auffällst in einer Welt, die einem ganz anderen Herrn dient?
  • man mitbekommt, dass du sein Wiederkommen und seinen Herrschaftsantritt erwartest?

Würde man mich “Christ” nennen, wenn das Wort noch nicht erfunden wäre?

Schlaflos gesegnet

night-196252erleuchtetefenster2Es ist nicht das erste Mal, dass ich über dieses Thema schreibe, aber im Moment ist es gerade wieder aktuell. Wenn man um 2 Uhr nachts immer noch knallwach ist, kann man sich entscheiden, ob man verzweifeln und sich schon mal vor dem Tag morgen fürchten will, oder ob man beschließt: Der Teufel kriegt meine Nacht nicht. Ich muss dazu sagen, dass Schlaflosigkeit bis jetzt bei mir nie ein langfristiger täglicher Zustand gewesen ist – wenn also jemand dauerhaft nicht schlafen kann, braucht er sicher auch andere Hilfen. Wenn du aber einfach mal aus einer Nacht  des rastlosen Hin- und Herwälzens eine wunderbar gesegnete machen willst, dann folge meinem Tipp: Denke über Jesus nach, und hangele dich dabei als Gedankengeländer am Alphabet entlang.

Letzte Nacht sah das so aus  (gekürzt, denn mir fielen noch mehr Dinge ein):

Er, der Abdruck des Wesens Gottes, wurde angespuckt. Das Bild des unsichtbaren Gottes wurde beschimpft, um mein Befreier zu werden. Unter all denen, die er zu seinen Brüdern gemacht hat, ist er, Christus, der Chorleiter des Lobes Gottes geworden (Hebräer 2,12). Von Herzen demütig, dornengekrönt, macht er sich zu unserem Diener, erniedrigt sich, um uns zu erlösen. Furchtlos und freundlich steht er vor seinen Feinden; freiwillig gibt er sein Leben, gerecht und schuldlos, Gott gehorsam bis hin zum Tod am Kreuz. Nun ist er, der so tief herabgekommen ist, hoch erhöht – immerdar besitzt Jesus den Thron.

Er ist der König, der Löwe aus Juda, das Lamm Gottes, Liebe und Licht in Person. Der Messias ist der Menschensohn aus Nazareth; er hat sich selbst als ewig gültiges Opfer gebracht, als das wahre Passalamm . Sein Tod ist für uns die Quelle des Lebens, er ist unser Retter. Der Schöpfer wurde unser Sühnopfer, die Tür zum Vaterhaus. Der Urheber unserer Rettung wurde durch Leiden vollkommen gemacht. Er war willig, diesen Weg für uns zu gehen – zu leiden, um uns wohlzutun. Darum ist er mein Ziel; ich strebe ihm nach und möchte ewig bei ihm sein.

Ich bin immer wieder verblüfft: Was ich mehr oder weniger als Beschäftigung für meinen Kopf anfange, wird zu einer Beschäftigung für mein Herz, die fast automatisch einige Fragen, Unklarheiten und Zweifel vom Tisch fegt und mich neu ausrichtet. Irgendwann nach drei Uhr morgens bin ich endlich eingeschlafen – und heute morgen aufgewacht mit dem Bedürfnis, das alles noch mal zu rekapitulieren und zu vervollständigen. Es gibt nichts Besseres und Heilsameres, als über Jesus nachzudenken. Probier´s aus!