Schlagwort-Archive: Advent

Advent: Große Freude–worüber?

candle-1934761_1920

Am Sonntag hörten wir eine Predigt über Zacharias und Elisabeth, die Eltern Johannes der Täufers (Lukas 1). Sie hatten viele Jahre um einen Sohn gebetet, und nun waren sie alt geworden. Während Zacharias, der Priester war, seinen Dienst im Tempel tat, wird ihm dann die Geburt seines Sohnes Johannes angekündigt.

Während meine Gedanken sich mit der Frage beschäftigten, wie alt Zacharias gewesen sein mag, schoss es mir plötzlich durch den Kopf: Es war vielleicht eine Gnade, dass Gott sie so alt werden ließ, ehe er ihnen den ersehnten Sohn gab – denn wer möchte den Kopf seines Sohnes auf dem Silbertablett einer hasserfüllten, intriganten, gottlosen Frau sehen? Vielleicht ist ihnen das erspart geblieben, weil sie da schon nicht mehr lebten?

Dann dachte ich weiter nach über diese Eltern. Zacharias wird durch den Engel gesagt:

Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn schenken, und den sollst du Johannes nennen. Du wirst überglücklich sein, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen, denn vor Gott wird er ein Großer sein. Er wird keinen Wein und auch keine anderen berauschenden Getränke anrühren und von Mutterleib an mit dem Heiligen Geist erfüllt sein. Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, zurückführen. Im Geist und in der Kraft des Propheten Elija wird er dem Herrn als Bote vorausgehen. Er wird die Herzen der Väter zu ihren Kindern umkehren lassen und Ungehorsame zur Gesinnung von Gerechten zurückführen, um so das Volk für das Kommen des Herrn bereit zu machen. Lukas 1,13-17

Die Geburt dieses Kindes hätte nicht jeden überglücklich gemacht. Viele Eltern träumen von ganz anderen Dingen: Dass es ihrem Kind gut geht, dass es Karriere in dieser Welt macht und ein gutes Auskommen hat, dass es gesund bleibt, einen liebevollen Partner findet und aus den Eltern geliebte Großeltern macht. Aber Zacharias und Elisabeth waren glücklich, weil die Geburt ihres Kindes bedeutete, dass der Messias auf dem Weg war. Wie sehr muss man Gott lieben, damit man sich darüber freuen kann, dass der Sohn ein Prediger in der Wüste wird, der sich von Heuschrecken und wildem Honig ernährt und (vermutlich) weder Frau noch Kind hat und schließlich umgebracht wird, weil er die Wahrheit gesagt hat? Wenn wir an unsere Kinder denken, wünschen wir ihnen ein bequemes Leben in Wohlstand und irdischem Glück, oder ist es unsere größte Freude, wenn sie Gott dienen und Christus verherrlichen – egal, was es kostet?

Advent: Das passt jetzt gar nicht

prayer-1368274_1920Auf den Straßen von Nazareth war was los! Ein regierungsamtlicher Ausrufer hatte gerade bekanntgegeben, dass eine Volkszählung stattfinden sollte. Jeder hatte sich in seiner Vaterstadt registrieren zu lassen. Diese Römer! Hatten sie wieder mal einen neuen Weg gefunden, noch mehr Steuern und Abgaben aus ihnen herauszuquetschen! Oh, wann würde diese Ausbeutung und Fremdbestimmung endlich aufhören! Es war Zeit, dass der Messias kam und sie von ihnen befreite und ihre Würde wiederherstellte! Und was dachten die sich eigentlich bei ihren Befehlen auf ihrem kaiserlichen Thron? Sollten alle, die nicht von hier stammten, einfach alles stehen und liegen lassen hier zu Hause und wochenlang weg sein? Aber das war ja egal, ihre Alltagssorgen interessierten niemand, sie waren nur Masse zum Auspressen für die!

Auch Josef war beunruhigt. Maria war hochschwanger. Musste er wirklich die Frau und das Ungeborene, die Gott ihm anvertraut hatte, acht Tagereisen weit herumschleifen wegen diesem dämlichen Befehl? Sie war jung und stark, vor ein paar Monaten war sie noch zu ihrer Tante Elisabeth über die Berge gewandert, aber die Geburt stand bald an, und es war einfach eine Wahnsinns-Strapaze.

“Es tut mir so Leid, Maria, dass du in diesem Zustand so weit reisen musst, aber wir müssen nach Bethlehem! Pack zusammen, was du brauchst für dich und das Kind!” Sie strich sich seufzend über den prallen Bauch. Eigentlich passte das nun wirklich nicht, aber Gott, der ihr dieses Kind gegeben hatte, hatte auch bis jetzt entgegen aller Wahrscheinlichkeit gut für sie gesorgt. Elisabeth hatte sie so sehr ermutigt in ihrem Vertrauen. Sie war nicht in Schande gekommen, sondern Josef hatte sie geheiratet. Bis hierher war alles gutgegangen. Er würde wohl auch auf dieser Reise über ihr und seinem Sohn wachen. Schließlich war das alles nicht ihre eigene Idee gewesen.

“Dann wird also mein Sohn in Bethlehem geboren”, sagte sie nachdenklich, “wer hätte das gedacht?”  Wo eigentlich sollte der Messias geboren werden? Hatten die Propheten etwas dazu gesagt? Wenn nur Gottes Pläne sich erfüllten, so sollte ihr alles recht sein. Auf ihre Bequemlichkeit kam es dabei nicht an. “Siehe, ich bin des Herrn Magd,” wiederholte sie leise. Sie hatte es damals zu dem Engel gesagt, und sie hatte es so gemeint, und es war ein Privileg, das etwas kosten durfte. Auf denn: Jetzt wird gepackt, und die Windeln nicht vergessen!

Die Geschichte, die ich etwas ausgeschmückt habe, steht in der Bibel in Lukas 2,1-6.

Was kann ich von Maria lernen? Auch wenn mir etwas gar nicht “passt” und meinen Vorstellungen, wie es eigentlich laufen sollte, nicht entspricht, hat Gott einen Plan, und ich kann ihm vertrauen. Den Sinn erfahre ich oft erst später. Und: Auch wenn nur eine Frau den Messias gebären konnte und das ein unermessliches Privileg war, so haben  doch alle Gläubigen die hohe Berufung, Miterben des Reiches Gottes zu sein. Und Privilegien kosten Opfer – aber wer wollte sie deswegen aufgeben?

Advent: Ich will dich sehen, Herr!

 

sunrise-165094_1280

Ich will dich sehen, Herr, und nicht mehr gebremst sein von den Schranken meines kleinen, zeitverhafteten Verstandes, der über Worten brüten und Lexika wälzen muss, um dein Reden zu fassen, und doch oft unschlüssig bleibt.

Ich will dich sehen, Herr, und alle Anfechtungen und Fragen, alle Ablenkungen und Umstrickungen, genetischen Dispositionen, psychischen Wirrnisse, Krankheiten, Schwachheit und Tod hinter mir lassen.

Ich will dich sehen, Herr,  und mit allen, die dich lieben, in ungehinderter Gemeinschaft bestaunen und genießen – wo Fehlinterpretationen und Meinungsverschiedenheiten, Missverständnisse und kulturelle Brillen schmelzen wie Eis an der Sonne der Herrlichkeit.

Ich will dich sehen, Herr, die bereiteten Wohnungen beziehen, das geschmückte warme Haus, wo die, die jetzt frieren in Verfolgung, im Gefängnis, auf der Flucht, in der Kälte einer gottfeindlichen Welt, ungeschützt, gequält und hinausgestoßen, Frieden und Heimat finden.

Ich will dich sehen, Herr, das Königtum und das Erbe, den Thron, die Pracht, die Schönheit, die endlich gebeugten Knie, das Reich, wo Gerechtigkeit wohnt, den ewigen Morgen!

Und der Geist und die Braut sagen: Komm!  … Ja, ich komme bald. – Amen; komm, Herr Jesus!  (aus Offenbarung 22)

Grund zur Freude

Freut euch im Herrn allezeit! steht in Philipper 4,4. Das ist ein göttlicher Befehl. Wann sollen wir uns freuen? Im Advent? Auch! An Weihnachten? Auch! Aber hier steht „allezeit“!

Echt jetzt? Auch wenn alles schief geht, mich keiner versteht, ich keinen Job finde, meine Ehe unglücklich ist, oder ich keinen Mann finde oder keinen mehr habe, wenn das Leben nur Arbeit und Stress ist, der Chef oder der Lehrer immer meckert, das Geld nicht langt bis zum Ende des Monats, ich chronisch krank bin oder vielleicht nicht mehr lange zu leben habe? Falls jemand noch unsicher ist, ob es wirklich so gemeint ist, geht der Vers noch weiter: Und wiederum will ich sagen: freut euch!

Also, es gibt vor diesem göttlichen Befehl kein Entrinnen. Aber wie soll ich das denn machen? Wie freut man sich denn im Herrn?

Als am ersten Weihnachtstag der Engel mit den Hirten spricht, sagt erFürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die für das ganze Volk sein wird. Denn euch ist heute ein Retter geboren, der ist Christus, der Herr, in Davids Stadt. Und dies sei euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend. (Lukas 2,10.11)

Sie haben dieses Kind ge0006funden. Danach waren sie immer noch Hirten, ohne Ansehen in der Gesellschaft, immer noch arm, und nachts war es immer noch kalt. Was also hatte sich geändert? Sie hatten den IMMANUEL gefunden, den Gott, der mit uns ist (denn das bedeutet Immanuel), der unser Leben teilt, und damit sie es ganz sicher wissen konnten, lag er in einer Krippe, war mit ihnen bei den Schafen sozusagen. Sie mussten sich nie mehr fragen, ob Gott sich für sie interessiert. Er war auf sie zugekommen. Und auch wir müssen uns das nie mehr fragen. Wir wissen noch viel mehr über ihn, als diese Hirten überhaupt ahnen konnten. Das war ja erst der Anfang.

Ich war ja vor kurzem im Krankenhaus, und ich hab gemerkt: Mit Jesus kann man sich auch im Krankenhaus freuen. In der 2. oder 3. Nacht konnte ich nicht schlafen, wahrscheinlich, weil ich am Tag so viel geschlafen hatte. Das Gute am Krankenhaus ist: man muss am nächsten Tag nicht aufstehen und zur Arbeit, also kann man das ganz gelassen nehmen. Zudem hab ich mir mal geschworen, dass der Teufel meine schlaflosen Nächte nicht kriegt, indem ich mir einen Kopf mache über alles, was ich sowieso nicht ändern kann, und über Zweifeln und Fragen brüte. Ein müdes Hirn ist auch denkbar ungeeignet, um Probleme zu lösen. Ich will mich lieber mit dem beschäftigen, der immer wach genug ist, um mit all meinen Problemen fertig zu werden. Also hab ich für mich eine ganz einfache Methode entwickelt, indem ich nach dem Alphabet Eigenschaften Gottes suche oder Bibelverse, die mir einfallen, manchmal auch Liedverse. Das Alphabet ist dabei so eine Art Geländer, wo sich die Gedanken entlanghangeln können, damit sie wissen, wo sie suchen können. Ich kann euch das nur wärmstens empfehlen! Da kann es einem passieren, dass man trotz wenig Schlaf morgens sagt: Danke Herr, das war eine erfrischende Nacht! Die möchte ich um keinen Preis vermisst haben!

In dieser Nacht im Krankenhaus also kam mir die Idee, in meiner Erinnerung rumzukramen und Bezeichnungen von Jesus in der Bibel zu suchen. Und bei A fiel mir gleich was ein: In 1. Petrus 2,25 steht: Denn ihr gingt in der Irre wie Schafe, aber ihr seid jetzt zurückgekehrt zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen.

Das war schon gleich ein Volltreffer! Ja, ich war einmal ein Mensch, der ohne Gott in dieser imageWelt herumgeirrt ist wie ein Schaf, das sich verirrt hat. Aber ich bin nach Hause gekommen, und ich hab jetzt einen Aufseher. In manchen Übersetzungen heißt es, Hüter oder Beschützer, aber mir gefällt das Wort „Aufseher“. Ein Aufseher ist einer, der regelmäßig nach einem schaut, ob alles in Ordnung ist, der die Verantwortung übernimmt für dich. Der dir auch mal einen Schubs in die richtige Richtung gibt, wenn du vom Weg abkommst, der guckt, dass du alles hast, was du brauchst, der dich gegen deine Feinde beschützt. Ich fühlte mich so geborgen, als ich darüber nachdachte. Ich kann mein Leben Jesus in die Hände legen, und er übernimmt die Verantwortung. Es macht gar nichts, wenn ich so ein Schaf bin und alleine nicht klar komme. Das einzige, was ich machen muss ist: vertrauen. Ich muss zurückkehren und ihm sagen: Ich hab mich verirrt. Ich hab´s verbacken. Ich hab gedacht, ich weiß es besser, und ich hab mein Leben gegen die Wand gefahren. Ich brauch dich, und ich spreche dir ein für alle Mal mein Vertrauen aus. Mach mit mir, was du willst, du machst es richtig. Es bringt nichts, dem Aufseher meiner Seele eine halbe Vollmacht zu erteilen. Eine halbe Vollmacht ist ein ganzes Unglück. Du wirst dann nie glücklich sein und diese Freude im Herrn nicht finden.

Ich will jetzt nicht das ganze Alphabet mit euch durchmachen. Ich picke nur ein paar raus, obwohl ich mich über alle 82 gefreut habe, die ich dann auch in den nächsten Tagen noch gefunden habe!

0001Jesus ist mein Bruder. Das Kind in der Krippe hat mich zu seinem Bruder gemacht! Ich würde es gar nicht wagen, das zu sagen, wenn er es nicht selbst gesagt hätte. Hebräer 2,11 sagt (NL):  So haben nun Jesus und alle, die er heiligt, denselben Vater. Deshalb schämt sich Jesus nicht, sie seine Brüder zu nennen. Wir konnten das nicht beschließen, dass wir seine Brüder werden, aber er kann beschließen, uns in seine Familie aufzunehmen. Ein paar Verse weiter wird es näher erklärt, was das bedeutet: Da Gottes Kinder Menschen aus Fleisch und Blut sind, wurde auch Jesus als Mensch geboren. Denn nur so konnte er durch seinen Tod die Macht des Teufels brechen, der Macht über den Tod hatte. Nur so konnte er die befreien, die ihr Leben lang Sklaven ihrer Angst vor dem Tod waren. Wir wissen ja, dass Jesus kam, um den Nachkommen Abrahams zu helfen, nicht den Engeln. Deshalb musste er in allem seinen Brüdern gleich werden, damit er vor Gott unser barmherziger und treuer Hoher Priester werden konnte, um durch sein Opfer die Menschen von ihrer Schuld zu befreien. Da er selbst gelitten und Versuchungen erfahren hat, kann er denen helfen, die in Versuchungen geraten.

Jesus wollte uns so gerne in seiner Familie haben, dass er sein Leben dafür geopfert hat. Eigentlich sind wir Brüder und Schwestern zum Schämen, aber er schämt sich nicht. Wir denken manchmal, wir sind Helden, wenn wir uns zu Jesus bekennen, aber der eigentliche Held ist Jesus, der sich nicht schämt, sich zu uns zu bekennen. Als ich zu ihm kam, wusste er schon, was für einen Mist ich gebaut hatte und leider auch noch bauen würde. Jeden Tag könnte Jesus sich für mich schämen! Aber er tut es nicht, auch wenn er natürlich daran arbeitet, dass ich lerne, mich nach den Familienregeln zu benehmen. Er weist mich zurecht, aber er schmeißt mich nicht raus.

Wenn ich mein Leben ihm anvertraut habe, dann ist er mein Fürsprecher (oder Anwalt) bei Gott. Der Apostel Johannes schreibt in seinem 1. Brief: Meine Kinder, ich schreibe euch das, damit ihr nicht sündigt. Aber wenn es doch geschieht, dann gibt es jemanden, der vor dem Vater für euch eintritt: Jesus Christus, der vor Gott in allem gerecht ist. Er ist das Opfer für unsere Sünden. Er tilgt nicht nur unsere Schuld, sondern die der ganzen Welt.

Es ist was Tolles, wenn Christen füreinander beten und eintreten. Das tröstet uns irgendwie. Eimages ist total wichtig, dass wir füreinander beten. Aber der allergrößte Trost ist mir, dass ich weiß, dass Jesus im Himmel beständig für mich eintritt. Wenn ich sündige und zerknirscht bei Gott ankomme, dann sagt er: Mein Blut hat für sie bezahlt. Aber nicht nur das. Zu Petrus hat er, schon bevor der ihn überhaupt verleugnet hatte, gesagt: Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhört. (Lukas 22,32) Was für eine Liebe ist das! Jesus weiß, sein bester Freund wird behaupten, er hätte ihn nie gekannt. Einen schlimmeren Verrat und eine größere Enttäuschung kann es kaum geben. Und wofür betet er? Dass dieser untreue Freund nicht alles hinschmeißt, wenn er merkt, was er da getan hat. Dass er nicht verzweifelt an seiner Schuld und sich traut zurückzukommen. Ich bin so froh, dass Jesus so für uns betet. Ich will mir gar nicht ausmalen, wo ich wäre ohne seine Gebete!

Den Hirten verkündigt der Engel, dass Jesus der Retter ist. Was bedeutet das? Einen Retter braucht man nur, wenn man in einer großen Not ist, aus der man sich nicht alleine befreien imagekann. Von was Jesus uns retten will, hat ein anderer Engel dem Joseph so gesagt: Er wird sein Volk retten von ihren Sünden. (Matthäus 1,21). Wir Menschen wissen instinktiv, dass wir in Not sind durch unsere Sünde. Selbst wer gar nicht viel von Gott weiß, versucht ständig seine Sünde zu verstecken oder zu entschuldigen. Wenn uns bewusst wird, wie sehr Gott unsere Sünde hasst, und dass wir eines Tages vor ihn treten müssen und gerichtet werden – dann wird uns auch klar, dass wir einen Retter brauchen. Jesus rettet uns vor dem kommenden Zorn (1.Thessalonicher 1,10).

Denn Jesus ist Gottes Lamm. „Das ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ rief Johannes der Täufer und wies dabei auf Jesus (Johannes 1,29). Als ich
darüber nachdachte, fiel mir auf, dass es nicht heißt: Das ist euer Lamm. Eigentlich müssen ja die Schuldigen ein Lamm bringen, ein Opfer, um mit Gott wieder ins Reine zu kommen. Aber das konnten wir gar nicht. Wir hatten nichts, was dazu ausgereicht hätte. Da hat Gott selber das Lamm gestellt. Völlig freiwillig ist Jesus in diese Welt gekommen, um für uns zu sterben. Er hat getan, was wir nicht tun konnten, um unser Problem zu lösen.

Wenn wir dann dieses Opfer angenommen haben, wie geht es dann weiter?

Als Kind hab ich oft gedacht: Bei mir hat das alles keinen Sinn. Ich kann sowieso nie so leben, wie Gott das will. Ich krieg das nicht hin. Ich brauch gar nicht erst anzufangen. Aber
als ich dann zu ihm kam, hab ich gemerkt: Er kriegt das hin. Er hat eine Kraft für mich, die das möglich macht. Er ist der Weinstock, und ich bin die Rebe. Wenn ich an ihn angeschlossen bin, hab ich seinen „Saft“ in mir. Ich muss gar nichts können. Er macht das, und er lehrt mich, in diesem Prozess mitzuwirken und zu wachsen. Denn Jesus, den seine Jünger „Lehrer“ nannten, ist der Pädagoge par excellence. So oft sage ich zu ihm: Herr, ich weiimageß, dass das und das sich ändern muss! Aber ich weiß nicht wie! Bring mir das doch bei! Und er tut es. Manchmal dauert es, weil ich keine einfache Schülerin bin, und er erst mal an die Wurzeln der Probleme gehen muss, aber er schafft das.

Last but not least ist Jesus der Kommende. Nur noch eine kurze Zeit, dann wird der erscheinen, der kommen soll, und sein Kommen wird sich nicht verzögern, heißt es in Hebräer 10,37. Darauf hat die Gemeinde Gottes immer gewartet.image

Das ist a0011uch ein Grund zu großer Freude! Jesus ist der Christus. Er ist der König, den Gott gesalbt hat, um ein ewiges Friedensreich zu regieren. Wenn uns die Umstände in dieser Welt niederdrücken, alle möglichen Ängste uns plagen, und wir gar kein Licht mehr am Ende des Tunnels sehen, dann haben wir die Zusage, dass Gott einen König eingesetzt hat, der in Gerechtigkeit regieren wird, wenn die Zeit gekommen ist. Bis dahin ist er für uns der
Morgenstern, der ankündigt, dass die Sonne bald aufgeht.

Aber eine noch festere Grundlage haben wir im prophetischen Wort, und ihr tut gut daran, darauf zu achten wie auf ein Licht, das an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht. (2.Petrus 1,19) Wir haben eine sichere Zukunft, wenn wir uns Jesus anvertraut haben, auch wenn dazwischen vielleicht noch Leidenszeiten liegen.

Man muss allerdings auch dazu sagen: Wenn er wiederkommt, dann wird das nicht für 0005jeden Grund zur Freude sein. Denen, die sein Angebot zu Umkehr und Vergebung ablehnen, die gar kein Bedürfnis fühlen gerettet zu werden, die sich völlig in Ordnung fühlen, die kein Lamm und keinen Fürsprecher und keinen Erzieher und keinen Weinstock brauchen – die werden dann von ihm gerichtet werden, und ihre Selbstgerechtigkeit wird zerbröseln. Aber dann ist es zu spät. Aber für die, die ihm gehören, wird es eine vollkommene und nie mehr getrübte Freude sein. Wenn man bedenkt, wie wir hier schon in Anbetung und Freude schwelgen, wenn wir uns mit ihm beschäftigen, was wird das erst in der Ewigkeit sein! Das sprengt unser Vorstellungsvermögen.

Ich möchte uns zum Schluss zwei Arten von Fragen stellen. 1. Gehörst du schon zu diesem Jesus? Wenn nicht, dann lädt er dich heute ein, zu ihm zu kommen. Schieb es nicht auf! Und 2. Wenn du ihn kennst, genießt du ihn richtig? Christen haben ein Geheimleben, hast du das schon gewusst? In Kolosser 3 heißt es: Denkt nicht an weltliche Angelegenheiten, sondern konzentriert eure Gedanken auf ihn! Denn ihr seid gestorben, als Christus starb, und euer wahres Leben ist mit Christus in Gott verborgen. Die Welt kann es nicht sehen, aber sie merkt es, und das trotz unserer Fehler und Schwächen, die wir noch haben. Lasst uns unser wahres Leben leben! Wir sind in ihm reich gemacht und haben alles, was wir brauchen. Weihnachten ist nicht Kerzenromantik, Familie und Geschenke, so schön das alles ist. Das Wesentliche an Weihnachten ist: Immanuel, Gott mit uns in Jesus!

Auspacken, bitte!

 

Als ich neulich den frisch dekorierten Schaukasten unserer Gemeinde sah, war meine erste Reaktion Befremden. Ein Kreuz als Geschenkschleife gebunden? Das ist schon ein bisschen komisch. Das Kreuz ist so eine harte und blutige Sache, völlig unromantisch, nichts für die schönen Stunden des Lebens, nichts, was man an Weihnachten auspacken möchte, wenn, dann höchstens versilbert an einem Kettchen … Und doch ist es genau dieses Kreuz, das Gott uns zum Geschenk gemacht hat, und es war für ihn ein sehr teures Geschenk, denn es kostete ihn das Leben seines einzigen und vielgeliebten Sohnes.

Mir fiel dann spontan der Vers aus Römer 8,32 ein: Römer 8,32

Wirklich ein sehr teures Geschenk, das teuerste, das je gemacht wurde. Warum tut Gott so etwas? Warum lässt er seinen einzigen, geliebten Sohn herunterkommen in eine unhygienische Krippe, in eine arme Familie, zu Eltern, die ihn bei aller Frömmigkeit nicht wirklich verstehen, bald nach seiner Geburt ein Flüchtling, zu einem Volk, das ihn gar nicht will, dessen Obersten ihn so hassen, dass sie ihn foltern und ans Kreuz schlagen lassen? Und als wäre das alles nicht schon schrecklich genug, legt Gott auch noch unsere Schuld auf ihn und wendet sich von ihm ab und lässt ihn vaterseelenallein dort hängen, bis die Schuld gesühnt ist.

Wir können uns da nicht rein denken, was das bedeutet hat. Auf jeden Fall war Jesus damit einverstanden. Das war tatsächlich eine Absprache zwischen ihm und dem Vater. Zusammen haben sie uns dieses Geschenk gemacht. Bloß – warum?

Die Antwort gibt uns der berühmte Vers in Johannes 3,16. Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab. Der Grund ist, dass er uns liebt. Er will uns nicht verloren sehen, er will uns retten. Es ist nicht so, dass Gott uns braucht, aber er sieht, dass wir ihn so nötig brauchen. Wir sind verirrt und hilflos, unsere Seelen verhungern und verdursten ohne ihn, unsere Sünde macht uns kaputt. Gott hatte Mitleid mit uns. Von Jesus heißt es einmal: Er sah die Menschen, wie sie erschöpft und verschmachtet waren wie Schafe ohne Hirten, und es bewegte ihn tief.

Deswegen hat der Vater uns seinen Sohn zum Geschenk gemacht. Deswegen hat sich Jesus selbst freiwillig für uns gegeben: Damit wir wieder einen Hirten haben.

Das Geschenk des Kreuzes ist für uns vor allem das Geschenk der Vergebung. Gott hat nichts mehr gegen uns. Seine Abrechnung mit unserer Sünde ist über Jesus ergangen, und deswegen steht nichts mehr zwischen uns und ihm. Aber in diesem Geschenk sind für uns ganz viele Geschenke verpackt, und ich lade euch ein, mit mir ein bisschen auszupacken. Denn stell dir vor: Du machst jemand ein unendlich wertvolles Geschenk, und der guckt nur die Schachtel an und sagt: Ah, danke! und legt sie weg und packt sie gar nicht aus. Du wärst sehr enttäuscht, nicht wahr?

In 1-Kor 2,12 heißt es: Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind. Gott legt Wert darauf, dass wir alles auspacken!

Ich kann euch versichern, dass es ein unerschöpfliches Geschenk ist. Ich bin jetzt seit fast 45 Jahren am Auspacken, und ich entdecke immer noch Päckchen in den Päckchen. Johannes sagt in 1,16: Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade. Dass uns vergeben wurde, das eröffnet uns so viele neue Möglichkeiten, die wir vorher nicht hatten.

Im Geschenk der Vergebung steckt zum Beispiel drin, dass wir den verlorengegangenen Vater wiederbekommen haben. Und in diesem Vater-Geschenk bekommen wir ein Zuhause, eine Familie, Erziehung, Zuwendung, ein offenes Ohr für unsere Sorgen, einen, der stark genug ist, mit jedem unserer Probleme fertig zu werden. Da ist ein Haufen Gutscheine drin, die wir in allen Lebenslagen einlösen können: z.B. „Ich will dich nicht aufgeben und dich nie verlassen.“ (Hebr. 13,5)

oder „ Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er ist besorgt für euch!“ (1. Petrus 5,7)

oder „Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.“ (Philipper 4,6)

Dann gibt es das „Hoffnungs“-Päckchen. Da ist alles drin, was wir noch nicht sehen können, aber was schon für uns bereit liegt: ewige Gemeinschaft mit Gott im Himmel, das Ende von allem Leid, die Erlösung und Umgestaltung unseres Körpers, endgültige Befreiung von unsrer sündigen Natur, eine königliche Erbschaft und Mitregentschaft mit Christus, wenn er wiederkommt.

Dann gibt es das Päckchen „Lebenssinn.“ Da ist ein allgemeiner Auftrag drin für uns alle, unseren wunderbaren Herrn Jesus in dieser Welt bekannt zu machen und zu loben, aber auch ein persönlicher Auftrag für jeden von uns, Gaben, die wir für Gott einsetzen dürfen in seinem Dienst.

Dann gibt es das Päckchen „Heiliger Geist“, die Kraft zu einem neuen Leben, die wir ja von Natur nicht haben, Mut zum Zeugnis, einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit, ein neues Herz, das Freude daran hat, Gottes Wege zu gehen. Da drin enthalten ist auch ein neues und erleuchtetes Verständnis des Wortes Gottes und ein neuer geistlicher Hunger nach seiner Wahrheit.

Dann gibt es das Päckchen „Identifikation mit Christus“, das habe ich erst in den letzten Jahren richtig angefangen auszupacken. Er ist meinen Tod gestorben, damit ich sein Leben leben kann. Wow! Wenn du dich damit mal näherbeschäftigen willst, lies Römer 6!

Gott hat uns in Jesus auch einen Hohepriester geschenkt. Am Thron Gottes steht einer für uns, der uns versteht, der aus eigener Anschauung weiß, was Menschsein ist, Hunger, Durst, Angst, Müdigkeit, Schmerzen, Einsamkeit – das ist ihm alles vertraut. Er versteht uns. Er weiß, dass Gehorsam manchmal schwer ist, er kann unsere Kämpfe nachvollziehen. Er ist uns auch als Vorbild geschenkt dafür, wie wir als Menschen in Abhängigkeit von Gott leben, lieben und unseren Auftrag ausführen können.

Es sind so viele Dinge – ich kann sie hier nicht ausschöpfen. Wir werden noch die ganze Ewigkeit lang mit Auspacken beschäftigt sein, denke ich, aber wir wollen hier und jetzt damit anfangen. Weihnachten mitsamt dem Kreuz wollen wir dankbar annehmen und genießen. Gott wünscht sich das, dass wir sein Geschenk in Besitz nehmen. Wir sollten ihn nicht kränken durch Undankbarkeit.

 

 

Predigt-Nachlese: Lebensverändernde Begegnungen mit der Herrlichkeit Gottes

Predigttext: Lukas 2,8-40

Als Gott in Jesus in diese Welt kommt, kommt er nicht zu den Reichen und Großen. Er wird arm um unsertwillen. Er wird in einem Stall bei den Tieren geboren, und seine ersten Besucher sind die Untersten der damaligen Gesellschaft. Hirten wurden als nicht vertrauenswürdig eingeschätzt, und doch beruft Gott sie zu den ersten Zeugen seines Sohnes.

Als sie nachts auf ihre Herden aufpassen, erscheint ihnen ein Engel. Sie reagieren mit Furcht. Das war offensichtlich kein “Engelein”, sondern ein Wesen, dass die Herrlichkeit Gottes ausstrahlte. Engel sind die “Heerscharen Gottes”, bereit, jede Verletzung seiner Ehre zu rächen. Die Herrlichkeit Gottes bewirkt die erschreckende Selbsterkenntnis: Wehe mir, ich bin ein sündiger Mensch!

Aber die Engel verkünden den Hirten nicht Gericht, sondern Gnade und Freude. Habt keine Angst! Es gibt einen Ausweg aus Sünde und Verdammnis! Euer Retter ist geboren!

Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat. Gott hat seinen Sohn ja nicht in die Welt geschickt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten. (Johannes 3,16.17)

Der Einbruch der Herrlichkeit Gottes in das Leben dieser Hirten bewirkte zuerst die angemessene Furcht, dann Hoffnung und Glauben. Sie machen sich auf und finden den Messias. Alles ist so, wie die Engel es gesagt haben. Freude überwältigt sie und macht sie zu Zeugen, und ihr Zeugnis ist so glaubwürdig, dass es angenommen wird. Nie mehr werden sie dieselben sein, auch wenn sich ihr äußeres Leben nicht geändert hat. Innerlich sind sie reich geworden.

Am 8. Tag wurde der neugeborene Messias beschnitten und bekam den Namen, der seine Identität und sein Lebensprogramm ausdrückt: Jesus bedeutet Jehova ist Rettung.

Nach der gesetzlich vorgeschrieben Reinigungszeit für seine Mutter wurde er im Tempel dargestellt, und das Opfer, das dabei gebracht wird, beweist, dass Josef und Maria wirklich arm waren, denn sie bringen Tauben als Opfer. Hier im Tempel treffen sie auf zwei andere “kleine Leute”, den alten Simeon und die alte Anna. Die beiden gehörten zu denen, die auf den Trost Israels warteten, und sie hatten das schon viele Jahrzehnte getan. Simeon erkennt in diesem Baby den Messias, das Heil und die Rettung Gottes, aber erkennt auch, dass Jesus die Menschheit spalten wird in die, die die Gnade Gottes annehmen und die, die das Licht Gottes hassen werden, weil es ihre Sünden aufdeckt.

Jesus ist der Trost, mit dem Gott uns tröstet. Simeon und auch Anna erleben die Erfüllung ihres tiefsten Herzenswunsches. Dafür haben sie gelebt, das war ihr Lebenssinn und –ziel. Auch für uns ist Jesus und seine Erlösung alles, was wir wirklich brauchen. Dann bleibt kein Raum mehr für Bitterkeit und Unzufriedenheit über alles, was wir nicht haben, sondern eine tiefe Dankbarkeit erfüllt unser Leben, und wie Anna möchten wir es allen erzählen, die auf Erlösung warten.

Denn der Gott, der einst aus der Finsternis Licht leuchten ließ, hat das Licht auch in unseren Herzen aufstrahlen und uns die Herrlichkeit Gottes im Angesicht von Jesus Christus erkennen lassen. 2.Korinther 4,7

Genau die Richtigen

Gestern Abend haben wir uns in unserem Frauenkreis über die Weihnachtsgeschichte ausgetauscht. “Ich habe die letzte Zeit über David gelesen,” bemerkte eine junge Frau, “der hatte ja echt ein Problem mit Frauen. Aber Josef war so ein richtig anständiger Mann, der sich dran gehalten hat, dass er Maria nicht anrühren sollte, bis Jesus geboren war.” Ja, tatsächlich! Ob es Josef leicht oder schwer fiel, wissen wir nicht, aber er war offensichtlich der Richtige für diese Lebenssituation. Auf eine ganz andere Weise als David war auch er ein Mann nach dem Herzen Gottes. Er hatte ein weiches und demütiges und besonnenes Herz – als er noch davon ausgehen musste, dass Maria ihn betrogen hatte, kam es bei ihm zu keinen überschießenden Reaktionen gekränkter Ehre; er suchte nicht nach Rache, sondern nach einem Weg, wie sie beide mit so wenig Verletzungen wie möglich aus der Sache rauskämen. Dass er nicht gleich Amok lief, gab ihm Zeit, auf das Reden Gottes zu hören. Und dann konnte er sich durchaus identifizieren mit seiner Vaterschaft für dieses Kind: Er schützte es, er ernährte es, er hatte Angst um es, als es bedroht war oder ihm auf der Heimreise von Jerusalem abhanden kam. Er spielt keine besonders herausragende Rolle in den biblischen Erzählungen, aber er ist für diesen seinen Part außerordentlich gut geeignet. Gott hat ihn dafür ausgesucht, seinen Charakter geformt, ihm jede nötige Anleitung gegeben.

Auch Maria ist eher unauffällig, aber Gott hingegeben. Was sie besonders qualifiziert:  Sie kann zuhören und den Mund halten und etwas annehmen. Nicht etwa, dass sie nicht  reden könnte! Wenn es darum geht, Gott für seine Gnade zu preisen, dann strömt es nur so aus ihr heraus! Aber wenn sie etwas nicht versteht, dann argumentiert und diskutiert sie nicht. Sie hat ein Herz, in dem Gottes Wort Raum findet. Sie bewahrt es tief in sich drin, im Vertrauen, dass Gott es ihr eines Tages aufschlüsseln wird. Niemand, der immer alles verstehen und die Kontrolle behalten muss, hätte die Mutter Jesu sein können.

Sie waren keine besonderen Leute, aber sie waren genau die Richtigen. Was sie zu tun hatten, war nicht Aufsehen erregend, aber unumgänglich nötig. Sie waren auch keine Märtyrer, aber sie opferten ihr Leben dem Dienst Gottes und waren bereit, jeden Preis dafür zu zahlen. Darin sind sie uns ein ganz großes Vorbild.