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Corona-Test

Keine Angst, ich lass mich hier nicht über Sinn und Unsinn von Corona-Tests aus – davon verstehe ich nämlich nichts.

Mir geht es weniger um den Test auf Corona, sondern um den Test durch Corona, oder besser gesagt, durch diese ganze Corona-Krise.

Was bringt der Krisentest aus mir hervor?

Zum Beispiel ….

  • Angst?
  • Wut?
  • Frustration?
  • Auflehnung?
  • Murren und Meckern?
  • Behauptungen über Dinge, von denen ich nicht wirklich Ahnung habe?
  • Stundenlanges Nachrichtenhören wie besessen?
  • Leichte (oder schwerere) Paranoia?
  • Niedergeschlagenheit?
  • Falsches Vertrauen auf Menschen und menschliche Lösungen?
  • Verleumden und Beschimpfen von Verantwortlichen?
  • Faulheit?
  • Aufgeben?

Nicht alles, aber einiges davon hat sich leider bei mir gezeigt.

Was wäre denn sozusagen ein gutes christliches Testergebnis?

  • Wenn wir uns um nichts sorgen, sondern unsere Anliegen vor Gott bringen mit Bitten, Flehen und Danken und sein Friede unsere Herzen und Gedanken bewahrt. Philipper4,7
  • Wenn wir nicht murren, sondern leuchten. Philipper 2,14—15
  • Wenn wir beten für alle Menschen und besonders für die in verantwortlicher Stellung. 1.Timotheus 2,1—2
  • Wenn wir jedem gegenüber respektvoll sind, auch gegenüber denen, die eine andere Sichtweise haben. 1.Petrus 2,17
  • Wenn wir nicht aufhören, einander zu ermutigen und Gemeinschaft zu pflegen und dazu alle vorhandenen Möglichkeiten nutzen. Hebräer 3,13 und 10,23-25
  • Wenn wir unsere – persönlichen und kollektiven – Sünden anerkennen und wie Daniel Buße tun für unser Volk. Daniel 9,4ff
  • Wenn wir auf den Herrn allein vertrauen. Jeremia 17,7.8
  • Wenn unser Herz befestigt und geduldig ist in der Gewissheit, dass der Herr selbst der Ausgang der Geschichte ist. Jakobus 5, 8

Geben wir Corona nicht die Chance, uns zu murrenden, ungeduldigen oder freudlosen und geistlich trägen Wesen zu machen! Werfen wir unser Vertrauen, unsere Dankbarkeit und unseren Eifer für das Gute nicht weg!

Ich gehöre zur Risikogruppe

Photo by Nelly Antoniadou on Unsplash

Die letzten Wochen mussten wir uns mit Gottesdienst im Livestream begnügen. Das bedeutet, man sieht das Lobpreisteam online und kann, wenn man will, zuhause mitsingen und –beten … wenn die Technik und die Internetverbindung mitspielen. Ich hatte leider sehr oft diesen frustrierenden kleinen Kreis im Bild, was die Freude am Mitsingen nicht gerade fördert. Aber es ist schön, wenn man sieht, wie viele User zugeschaltet sind – man weiß, die Mehrzahl der Gemeinde ist “da” und auch noch einige Gäste, und es ist gut, dass so das Evangelium gepredigt werden kann.

Mitte der Woche kam dann die Meldung: Am Sonntag wird wieder Gottesdienst sein. Fleißige Köpfe und Hände setzten die Vorgaben für Abstände und andere Hygienemaßnahmen um, und wir bekamen eine Liste mit Regeln geschickt. Als ich sie sah, rutschte mir das Herz in die Hose. Wie wird das sein, wenn man Abstand halten soll, niemand die Hand geben, niemand um den Hals fallen, danach sofort nach Hause gehen muss, die Familien mit Kindern nicht dabei sein können … und dann: Angehörigen der Risikogruppe wird geraten, zu Hause zu bleiben. Ich befand mich zwischen Tränen und Trotz.

Risikogruppe – was für ein Wort! Ich bin 67 Jahre alt. Soll ich daraus schließen, dass ich jetzt nur noch auf einen risikolosen Tod warten und mich deswegen aus dem Leben zurückziehen soll? Da ich ja gesund und kein Risiko für andere bin und mein eigenes, theoretisches, aller Wahrscheinlichkeit nach sogar sehr geringes Risiko gerne in Kauf nehme, beschloss ich, dennoch zum Gottesdienst zu gehen. Ich dachte bei mir, selbst wenn so ein “Corona-Abstands-Gottesdienst” vielleicht eine frustrierende Erfahrung werden sollte, so möchte ich doch die Gelegenheit wahrnehmen, meinen Gott öffentlich anzubeten.

Und ich hätte mich kaum mehr täuschen können! Es war herrlich, die Schwestern und Brüder zu sehen; es war vor allem wunderbar, miteinander zu singen und anzubeten. Es gibt einfach Dinge, die lassen sich von der physischen Präsenz anderer Christen nicht abkoppeln. Warum auch sonst würden Christen in der Verfolgung ihre Freiheit und ihr Leben riskieren, um sich mit ihren Glaubensgeschwistern zu treffen? Weil das auf Dauer durch nichts zu ersetzen ist.

Ich war nach dem Gottesdienst ganz brav und bin schnell nach Hause gegangen, aber ich fühlte mich wie “aufgetaut”. Heute Nachmittag hatte ich dann noch mal eine ausführliche Gebetszeit alleine und stellte fest, wie neu motiviert und gestärkt ich war.

Ich gehöre tatsächlich zu einer Risikogruppe – ich leide unter dem Risiko der erkaltenden Liebe, der geistlichen Stumpfheit, der falschen Zufriedenheit, der lauen Anbetung, der “Pflichterfüllung” im Gebet, des Schmorens im eigenen Saft. Damit meine Kohle am Brennen bleibt, braucht sie die Gemeinschaft eines “Kohlehaufens”, muss sie das Leuchten in den Augen der anderen sehen, wenn wir gemeinsam unseren wunderbaren Herrn loben.

Vielleicht lernen wir das alle jetzt ganz neu schätzen. Es soll unser Mitgefühl und unsere Gebete beflügeln für die, die aktuell weltweit in dieser Krise von der Gemeinschaft abgeschnitten sind und für die, die in Ländern leben, wo es ihnen immer schwer bis unmöglich gemacht wird, zum Gottesdienst zusammenzukommen. Es ist nicht unmöglich, als Christ alleine zu sein, aber es ist ein großer Verlust und ein Risiko für den Glauben.

Der Freude auf der Spur

directory-1187129_1920“Freut euch!”, sagt Paulus in seinem Brief an die Philipper nicht nur einmal. Gott will definitiv, dass wir uns freuen! In unseren Adern soll Freude fließen, kein Zitronensaft!

“Freut euch im Herrn!”  Kommt da gleich der Verdacht auf, dass das vielleicht eine langweiligere Art von Freude ist, eine fromm gedämpfte sozusagen? Ich kann es dir aus eigener Erfahrung bezeugen: Keinesfalls! Es ist die einzige echte Freude überhaupt, eine unzerstörbare, die mitten im Leid bombenfest hält, und die nicht den schalen Nachgeschmack eines schlechten Gewissens hat.

Aber was genau soll “Freude im Herrn” nun sein?

Zum einen ist es die Freude über Gott. Dass er durch Jesus eine Brücke zu uns gebaut hat, weil er uns so liebt. Dass er uns adoptiert hat und wir nie mehr alleine sind, sondern Tag und Nacht einen geduldigen und interessierten Ansprechpartner haben, der dazu noch in der Lage ist, alle unsere Probleme zu lösen. Dass er durch sein Wort mit uns redet. Dass wir gefunden haben, was wir auf so vielen Straßen vergeblich gesucht haben. Freude an seinen Verheißungen, an all den guten Dingen, die er für uns tut, an den großen und kleinen Wundern in unserem Leben, an Gebetserhörungen, wenn wir erleben, wie er uns hilft. Die Freude, bis in die Tiefe unseres Seins gekannt und  angenommen zu sein.

Aber es gibt noch einen anderen Aspekt, und das ist die Freude mit Gott. Gott bezieht uns mit ein in seine eigene Freude. An was freut sich Gott? Er freut sich, wenn ein Sünder zurückkommt zu ihm. Dann steigt im Himmel eine Party. Aber das ist nur der Anfang. Er freut sich an dem, was er selbst in uns tut. Er will uns nämlich Lohn geben. Und jedes Mal, wenn er uns was gutschreiben kann ( was er selbst in uns gewirkt hat), freut er sich.  So freut sich Paulus zum Beispiel mit Gott über die Philipper, als sie ihm Unterstützung schicken. Wegen dem Geld? Nein, sondern weil es wie ein Opfer ist, dessen Duft vom Altar zu Gott aufsteigt, ein Opfer, das Gott willkommen ist und an dem er Freude hat (Philipper 4,18). Er freut sich mit Gott über diese geistliche Frucht bei den Philippern. Über die Thessalonicher freut er sich dermaßen, dass er sich fragt: Denn was für Dank können wir Gott euretwegen abstatten für all die Freude, womit wir uns euretwegen freuen vor unserem Gott (1. Thessalonicher 3,9)? Auch der Apostel Johannes freut sich auf eine ähnliche Weise: Es gibt für mich keine größere Freude, als zu hören, dass meine Kinder so leben, wie es der Wahrheit entspricht (3.Johannes 4). Man könnte dazu noch jede Menge Stellen anführen. Ich habe heute morgen Freude im Neuen Testament gesammelt, und nun ist meine Bibel voller Smilies Smile.

All das entspricht auch meiner Erfahrung. Echte Bekehrungen zu Gott sind eine Freude! Andere Gläubige, in denen wir Gott an der Arbeit sehen, die geistlich wachsen, sind eine Freude! Zu sehen, wie Menschen Jesus über alles lieben und bereit sind, Opfer zu bringen, ist eine Freude! Die Anbetung von anderen zu hören und zu sehen, wenn wir miteinander Gott preisen, ist eine Freude! Mit anderen zusammen der Heiligung nachzujagen und fürs Evangelium zu kämpfen, ist eine Freude! Und da gibt es Christen, die wegen ein paar Schwierigkeiten und Enttäuschungen darauf verzichten und meinen, sie brauchen keine Gemeinde? Was für eine traurige, sinnlose Selbstberaubung! Was für eine Unterbrechung der Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater, der sich an seinen Kindern freut und uns daran Anteil haben lässt!

Ich will mich freuen!


Neue Kraft

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Die auf den HERRN harren, gewinnen neue Kraft: sie heben die Schwingen empor wie die Adler; sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.         Jesaja 40,31

Ist das nicht ein passender Vers zum Beginn des neuen Jahres? Es ist so wichtig, geistlich nicht müde zu werden! Wenn man nicht gegenhält, passiert es im Nullkommanichts, ehe man es richtig gemerkt hat.

Geistliche Müdigkeit ist gefährlich. Man ist versucht, die wichtigsten Dinge über Bord zu werfen, so wie Esau, der sein Erstgeburtsrecht leichtfertig aufgab für einen Teller Linsen. Die Zukunft fällt dem gegenwärtigen Bedürfnis zum Opfer. Man ist versucht aufzuhören, das Gute zu tun, und wenn dann die Ernte eingefahren wird, hat man keinen Ertrag vorzuweisen:

Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden, denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. (Galater 6,9)

Was macht uns denn müde?

  • Warten macht müde. Wenn wir z.B. den Eindruck haben, Gott erhört unsere Gebete nicht, kann sich Frustration breitmachen (Lukas 18,1)
  • Quälende Fragen, auf die man keine Antwort findet (Psalm 77)
  • Sorgen (Matthäus 6,34)
  • Ständige Bedrängnis und Traurigkeit  (Psalm 6,7)
  • Schlechtes Kräftemanagement  und mangelndes Auftanken  (s. hier)
  • Angriffe und Verfolgung  (Psalm 143)
  • Hilfe an der falschen Stelle suchen und endloses Gelaber ohne echte Lösungen (Jesaja 47,13)
  • Widerspruch  von außen und Kampf gegen die Sünde (Hebräer 12,3-4)
  • Gottes Züchtigung, vor allem, wenn man sie falsch einordnet als Ablehnung statt als Zeichen der Zuneigung (Hebräer 12,5-11)
  • Geistliche Arbeit – Paulus schreibt davon, wie ihn die Sorge um alle Gemeinden belastet (2.Korinther 11,28)

Viele dieser Dinge gehören zum Leben, und man kann ihnen nicht ausweichen. Paulus schreibt aber auch darüber, was ihn aufrecht und am Laufen hält. Er kannte das “Geheimnis der Adlerflügel”. Er wusste: Die Kraft kann nicht aus uns kommen. Wir brauchen Gottes Kraft. Und Gott wird nicht müde!

Hast du es nicht erkannt, oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Enden der Erde. Er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist seine Einsicht. Er gibt dem Müden Kraft und dem Ohnmächtigen mehrt er die Stärke. (Jesaja 40, 28,29)

Wir dürfen sozusagen die Reserven Gottes anzapfen.

Deshalb ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert. (2.Korinther 4,16)

Und wie funktioniert das praktisch?

In diesem Sinne:

Ein gesegnetes, kraftvolles Neues Jahr!

Berufung

Berufung

Vor allem junge Menschen wollen ihre Berufung finden, etwas, das ihren Lebenssinn erfüllt. Für uns als Christen ist es dabei ohne Frage, wer uns beruft. Es kann nur Gott sein. Wir wünschen uns, dass er uns in eine Aufgabe stellt, bei der wir Erfüllung finden. Aber wenn wir zu verstehen suchen, welche das ist, sind wir oft ratlos. Wie erkennen wir sie? In der Bibel steht schließlich für alle das Gleiche. Gefühle? Eindrücke? Die Meinung anderer Leute? Sollen wir uns einfach nach unseren Begabungen richten?

Die Bibel spricht relativ selten von einer persönlichen, speziellen Berufung. Wenn Gott jemand da was sagen wollte, konnte er sich der Person zweifelsohne deutlich machen, selbst ohne dass derjenige drum gebeten hatte (und manchmal sogar gegen ihren Willen, s. Jona). Im Allgemeinen genügt völlig, was die heilige Schrift generell über unsere Berufung als Christen sagt. Das enthält jede Menge Gnade und so viel an Herausforderung, dass wir damit vorläufig beschäftigt sind. Und ich bin überzeugt: Wenn wir darin leben, ergibt sich alles andere von selbst.

  • Wir sind zur Freiheit berufen. “Ihr seid ja zur Freiheit berufen, liebe Geschwister! Nur benutzt die Freiheit nicht als Freibrief für eure eigenwillige Natur, sondern dient einander in Liebe.” (Galater 5,13) Gott hat es uns geschenkt, dass wir ihm ohne Gesetzesvorschriften aus Liebe gehorchen und dienen können. Weder Teufel noch Menschen noch Umstände können uns letztlich versklaven – in allem, was wir tun, sind wir von Gott abhängig und Gott direkt verantwortlich. “Denn wer als Sklave in die Gemeinschaft des Herrn gerufen wurde, ist vor dem Herrn ein freier Mensch. Und wer frei war, als Gott ihn rief, ist jetzt ein Sklave von Christus. Gott hat einen hohen Preis für euch bezahlt. Macht euch also nicht zu Sklaven von Menschen!” (1.Korinther 7,22ff)
  • Wir sind zum Frieden berufen. “Wir wünschen euch, dass der Frieden, der von Christus kommt, eure Herzen regiert, denn als Glieder des einen Leibes seid ihr zum Frieden berufen.” (Kolosser 3,15) Das ist eine gemeinschaftliche Berufung für die Gemeinde Gottes. Sie soll die Herrschaft des Friedefürsten unter sich ausleben. Es ist aber auch eine Berufung, in allen Lebensumständen den Frieden zu suchen, und z.B. wo nötig, einen ungläubigen Ehepartner ziehen zu lassen: “Der Bruder oder die Schwester ist in diesem Fall nicht wie ein Sklave an die Ehe gebunden. Gott hat uns doch zu einem Leben in Frieden berufen!”(1.Korinther 7,15)
  • Wir sind berufen zum ewigen Leben. “Kämpfe den guten Kampf, der zu einem Leben im Glauben gehört, und ergreife das ewige Leben, zu dem Gott dich berufen hat.” (1.Timotheus 6,12) Damit ist nicht nur der Himmel gemeint, sondern unser Leben jetzt und hier in “Ewigkeitsqualität”.
  • Wir sind berufen zum Licht. “Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht.” (1.Petrus 2,9) Wer diese Berufung ins Licht hat, kann nicht mehr in der Finsternis leben. “… ihr seid Menschen des Lichts und Kinder des kommenden Tages. Nein, wir gehören nicht zu Finsternis und Nacht!Deshalb wollen wir auch nicht schlafen, wie die anderen, sondern wachen und nüchtern sein. Denn wer schläft, schläft in der Nacht, und wer sich betrinkt, tut es in der Nacht.Wir aber gehören zum Tag und wollen darum nüchtern sein, gerüstet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf Rettung. Denn Gott hat uns nicht dazu bestimmt, dass wir seinem Zorngericht verfallen, sondern dass wir durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil in Besitz nehmen.” (1. Thessalonicher 5,4-9)
  • Wir sind zum Leiden und Gutes tun berufen. Das ist eigentlich das Kernthema des 1. Petrusbriefes. “Wenn ihr aber Gutes tut und dafür leiden müsst, dann ist das eine Gnade von Gott, denn genau dazu seid ihr berufen worden. Auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Fußspuren folgt.” (1.Petrus 2,21) Nehmen wir diese Berufung an?
  • Wir sind berufen, Segen zu erben, und zwar Segen für uns selbst und zum großzügigen Weitergeben. ”Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schmähung mit Schmähung, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr wisst, dass ihr dazu berufen seid, Segen zu erben.” (1.Petrus 3,9) Wir werden gewarnt, nicht knauserig damit zu sein, weil wir uns sonst ins eigene Fleisch schneiden.
  • Wir sind zur Gemeinschaft mit Christus berufen. “Gott ist treu. Er hat euch berufen zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.” (1.Korinther 1,9) Das Wort, das hier für Gemeinschaft steht, bedeutet mehr als nur Zusammensein, Es geht um Partizipation und Partnerschaft. Was ihm gehört, gehört uns, er macht uns an allem, was er hat, zu Teilhabern!
  • Wir sind zur Heiligkeit berufen. “Wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Lebenswandel.” 1.Petrus 1,15)
  • Wir sind zu ewiger Herrlichkeit berufen. Das ist das Endziel! “Der Gott, von dem alle Gnade kommt, hat euch berufen, mit Christus zusammen für immer in seiner Herrlichkeit zu leben.” (1.Petrus 5,10)  Paulus sagt: “Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus.” (Philipper 3,10-11)

ist uns das genug Berufung? Ganz sicher, wenn wir sie ernst nehmen und im Alltag umsetzen wollen!