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Gottes Erbarmen – Gottes Plan – zu Gottes Herrlichkeit

woman-2667455_1920Wenn es irgendwie geht, fange ich den Tag gerne mit einem Psalm und einem Loblied an. Heute morgen sang ich eins meiner alten Lieblingslieder Ach, mein Herr Jesus, wenn ich dich nicht hätte …

Die letzten Strophen heißen:

Hätt’st du dich nicht zuerst an mich gehangen
– ich wär von selbst dich wohl nicht suchen gangen.
Du suchtest mich und nahmst mich voll Erbarmen
in deine Arme.

Nun dank ich dir vom Grunde meiner Seelen
dass du nach deinem ewigen Erwählen
auch mich zu deiner Blutsgemeinde brachtest
und selig machtest.

Das passte so perfekt zum Predigttext heute aus Epheser 1,4-14. 

Paulus – der übrigens im Gefängnis sitzt, als er das schreibt – bricht in einen Lobpreis Gottes über das aus, was ihn und die Christen in Ephesus verbindet. Über ihn und sie ist so eine Unmenge an Segen ausgegossen, dass keine Verfolgung, kein Gefängnis, kein Sturm des Lebens dagegen ankann. Denn dieser Segen gehört zwar uns, aber wir haben ihn uns nicht erworben oder verdient. Er ist unser, weil Gott das in seiner großen Barmherzigkeit vor Grundlegung der Welt beschlossen hat und seinen Plan in seinem Sohn ausgeführt hat. Alles liegt an Gott: Es ist seine Liebe, sein Beschluss, sein Plan, sein Wille, sein Wohlgefallen. Gott hat sein Vergnügen an der Rettung von verdorbenen, nutzlosen Sündern, die nichts tun können, um ihre Lage zu verbessern. Er will sie in seine Familie aufnehmen. Er hat ihnen ein großes Geschenkpaket geschnürt aus Rettung und Heiligung und einem ewigen Erbteil, das uns – weil es sein Beschluss ist – niemand wegnehmen kann. All das hat er uns in Christus gegeben.

Und warum tut er das alles? Zum Preis seiner Herrlichkeit. Er zeigt uns in diesem Erlösungsplan und –werk, wie er ist: heilig, gerecht, barmherzig und voller Liebe. Darum fliegen unsere Herzen ihm im Lobpreis entgegen, dafür werden wir dem Vater und dem Sohn in Ewigkeit danken und  lobsingen.

Notizen zu 1.Timotheus 5

Bild von AgnieszkaMonk auf Pixabay

Motto: Keinen Anlass geben zu berechtigtem üblen Gerede über die Gemeinde!

  • Respekt, wem er gebührt! (Verse 1/3/17)
  • Leistung und Versorgung sind verknüpft wie Saat und Ernte. Faulheit wird nicht unterstützt. (9-11/18)
  • Es gibt – ganz gegen die Botschaft unserer Kultur – “Frauen-Aufgaben”: Haushalt, Kinder, Gastfreundschaft, Versorgung von Eltern und Bedürftigen (10/14/16).
  • Manchmal haben die Ungläubigen mehr Anstand als die Gläubigen (8). Das sollte nicht sein!
  • Position ist nie wichtiger als Gottes Ehre – kein Vertuschen von nachgewiesener Sünde bei Leitern! (20/21)
  • Prüfe, womit du dich identifizierst! Sei nicht naiv und blauäugig, sonst wirst du in anderer Leute Fehlverhalten mit hineingezogen! (22)
  • Pass auf deine eigene Seele auf, aber auch auf deinen Körper, damit du brauchbar zum Dienst bleibst! (22/23)