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Notizen zu 1.Timotheus 6: Reichtum und Zufriedenheit

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Qintessenz: Ein von Gott erfülltes Leben, verbunden mit  Zufriedenheit, ist der wahre Reichtum! (Vers 6)

Wenn du das Lebensnotwendige hast

  • strebe nicht danach, mehr zu haben! (8)
  • Geldliebe setzt eine Abwärtsspirale des Bösen in Gang! (9-10)
  • liebäugele nicht damit, fliehe davor! (11)
  • dass der Dienst für Gott ein Weg zu irdischem Wohlstand ist, ist eine Irrlehre, die bekämpft werden muss (3/5)

Wenn du reich bist

  • Reiche müssen besonders auf ihr Herz aufpassen, dass sie sich nichts auf ihren Reichtum einbilden (17)
  • dass sie sich nicht auf etwas so Flüchtiges wie dieses irdische Vermögen verlassen (17)
  • dass sie ihren Reichtum zum Wohl anderer einsetzen (2/18)
  • dass sie dabei die Ewigkeit im Blick haben (19)

Die Bibel kennt keinen Sozialneid und keine automatische Nivellierung sozialer Unterschiede (1/2)!  Sie ist an unserem Herzen und an unserer Ewigkeitsperspektive interessiert, nicht an unserem Kontostand.

Vorsicht, Fälschung! (Predigt-Nachlese)

attention-303861_1280So wie Schafe die Wölfe anziehen, so wittern falsche Lehrer unbefestigte Gläubige und versuchen sie unter ihre Kontrolle zu bringen. Dazu suggerieren sie uns, dass sie uns mehr bieten können, als wir durch Jesus bekommen haben, wenn wir unserem Glauben noch dieses und jenes hinzufügen. Es ist immer ihre Taktik, Jesus als Erlöser in den Hintergrund zu rücken und zusätzliche Regeln, Erkenntnisse oder Erfahrungen zu verkaufen. Paulus will uns vor diesen Fallen schützen und erklärt in Kolosser 2, 11-23 den Unterschied zwischen dem göttlichen Original und der Fälschung.

 

Das göttliche Original Die Fälschung
Die Grundlage ist das Kreuz Jesu. Dort hat er durch seinen Tod den Frieden zwischen uns und Gott hergestellt, unsere Schuld gelöscht, und den Teufel, unseren Feind, Sklavenhalter und Ankläger, entwaffnet. Die Grundlage ist religiöse Bemühung, der Versuch, Gott näher zu kommen durch das Befolgen von Regeln und Ritualen, durch Askese und besondere spirituelle Erlebnisse.
Der “Macher” ist Gott in Christus. Durch den Tod Jesu ist unsere Sünde “erledigt”. Wir sind befreit von der Sklaverei der Sünde und müssen ihr nicht mehr gehorchen. Durch Jesu Auferstehung und durch den Heiligen Geist, der in uns lebt, sind wir wiedergeboren worden, haben ein neues Herz und eine neue Gesinnung bekommen, so dass wir Gott dienen wollen und können. Nichts von all dem ist auf unserem Mist gewachsen. Der Macher ist der Mensch, der sich durch Halten von Vorschriften, Enthaltsamkeit und übernatürliche Erfahrungen zu Gott “hochzuhangeln” versucht.
Die Auswirkung ist ein heiliges Leben, ein wachsendes Verlangen Jesus ähnlicher zu werden, ein Hunger nach Gottes Wort und der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, ein Leben im Gehorsam, Ablegen der Sünde, Orientierung auf die Ewigkeit, Dankbarkeit und freudiger Dienst für Gott und andere. Die Auswirkung ist Stolz  auf die eigene “Geistlichkeit”  und ein aufgeblähtes religiöses Ego, das sich als demütig verkleidet, das sich aber weder Gott unterordnen noch in seine Gemeinde einfügen kann.