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Advent: Große Freude–worüber?

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Am Sonntag hörten wir eine Predigt über Zacharias und Elisabeth, die Eltern Johannes der Täufers (Lukas 1). Sie hatten viele Jahre um einen Sohn gebetet, und nun waren sie alt geworden. Während Zacharias, der Priester war, seinen Dienst im Tempel tat, wird ihm dann die Geburt seines Sohnes Johannes angekündigt.

Während meine Gedanken sich mit der Frage beschäftigten, wie alt Zacharias gewesen sein mag, schoss es mir plötzlich durch den Kopf: Es war vielleicht eine Gnade, dass Gott sie so alt werden ließ, ehe er ihnen den ersehnten Sohn gab – denn wer möchte den Kopf seines Sohnes auf dem Silbertablett einer hasserfüllten, intriganten, gottlosen Frau sehen? Vielleicht ist ihnen das erspart geblieben, weil sie da schon nicht mehr lebten?

Dann dachte ich weiter nach über diese Eltern. Zacharias wird durch den Engel gesagt:

Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn schenken, und den sollst du Johannes nennen. Du wirst überglücklich sein, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen, denn vor Gott wird er ein Großer sein. Er wird keinen Wein und auch keine anderen berauschenden Getränke anrühren und von Mutterleib an mit dem Heiligen Geist erfüllt sein. Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, zurückführen. Im Geist und in der Kraft des Propheten Elija wird er dem Herrn als Bote vorausgehen. Er wird die Herzen der Väter zu ihren Kindern umkehren lassen und Ungehorsame zur Gesinnung von Gerechten zurückführen, um so das Volk für das Kommen des Herrn bereit zu machen. Lukas 1,13-17

Die Geburt dieses Kindes hätte nicht jeden überglücklich gemacht. Viele Eltern träumen von ganz anderen Dingen: Dass es ihrem Kind gut geht, dass es Karriere in dieser Welt macht und ein gutes Auskommen hat, dass es gesund bleibt, einen liebevollen Partner findet und aus den Eltern geliebte Großeltern macht. Aber Zacharias und Elisabeth waren glücklich, weil die Geburt ihres Kindes bedeutete, dass der Messias auf dem Weg war. Wie sehr muss man Gott lieben, damit man sich darüber freuen kann, dass der Sohn ein Prediger in der Wüste wird, der sich von Heuschrecken und wildem Honig ernährt und (vermutlich) weder Frau noch Kind hat und schließlich umgebracht wird, weil er die Wahrheit gesagt hat? Wenn wir an unsere Kinder denken, wünschen wir ihnen ein bequemes Leben in Wohlstand und irdischem Glück, oder ist es unsere größte Freude, wenn sie Gott dienen und Christus verherrlichen – egal, was es kostet?

Liebster Award

Danke an Robert vom Blog Werden wie Jesus für die Nominierung! Der Liebster Award dient dazu, kleinere Blogs bekannt zu machen und zu vernetzen. Da ich mich selbst unter den Kleinen noch zu den Minis rechnen muss, war ich über die Nominierung überrascht, freue mich aber, die gestellten Fragen zu beantworten. Ich selbst darf dann auch wieder Blogs nominieren und Fragen stellen.

Nun zu Roberts Fragen:

Wie bist du darauf gekommen einen Blog anzufangen? Von Kindesbeinen an habe ich gerne geschrieben. Als unsere Familie sich zerstreute, begann ich einen „Mama-Blog“, auf dem ich Sachen schrieb, die für meine Kinder von Bedeutung waren (der existiert inzwischen nicht mehr). Später kam ein beruflicher Blog dazu und ein Kreativ-Blog. Da ich schon immer vor allem die schweren Zeiten meines Lebens  in Gedichten verarbeitet habe, habe ich diese dann auch irgendwann online veröffentlicht. Durch Kontakte mit jungen Frauen, die mich haben wissen lassen, dass sie gerne von meinen Glaubenserfahrungen profitieren würden, kam ich letztlich auf die Idee, dass ein Blog zu geistlichen Themen ein Weg für mich sein könnte, dieses Potential zu vermehren.

Seit wann betreibst du einen Blog? Dieser Blog existiert seit gut 2 Jahren. Nach einem zaghaften Anfang bekam ich einen Hexenschuss, der mich vier Wochen lahm legte, so dass außer Lesen, Schreiben und Krankengymnastik nicht viel drin war. In dieser Zeit habe ich hier dann richtig losgelegt und gemerkt, dass es „floss“.

Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog? Mehr als man denken sollte für die paar Artikel … Für die Predigt-Nachlesen brauche ich etwa 2 Stunden. Meist kommt noch ein anderer Artikel dazu, manchmal auch zwei; da ist der Zeitbedarf sehr unterschiedlich. Ich muss zugeben, dass ich ein sprachlicher Perfektionist bin und oft lange an den Texten herumfeile, vor allem, wenn ich biblische Geschichten nacherzähle. Das zieht es natürlich in die Länge.

Hast du einen “imaginären” Leser, für den du deine Artikel schreibst? Nein, ich glaube nicht.

Wie lange willst du noch mit dem Bloggen weitermachen? Solange ich Zeit, Kraft und einen Internetanschluss habe – und wir die Freiheit noch haben, öffentlich für Jesus zu zeugen!

Hat sich das Bloggen über die Zeit verändert? Ich glaube, die Themen ändern sich immer mal, je nachdem wo ich gerade in der Bibel lese, was sich in meinem Umfeld abspielt, was mich bewegt …. Mein Leben ist inzwischen ein bisschen voller geworden mit anderen Dingen und die Zeit dadurch knapper, so dass ich seltener blogge als am Anfang.

Hast du dich durch das Bloggen verändert? Ich glaube, ich bin mutiger geworden. Ich finde es nach wie vor nicht einfach, dass meine Worte so öffentlich sind, und ich natürlich zu allem stehen muss, was ich schreibe, und mich angreifbar mache. Das erfüllt mich manchmal mit Furcht vor dieser großen Verantwortung, aber auch mit Freude, weil ich weiß, dass Gott sich zu mir stellt.

Was ist die schönste Erfahrung, die du mit deinem Blog hattest? Vielleicht als die Zeitschrift „Fest und treu“ angefragt hat, ob sie Meine Lieblingsszene in der Bibel drucken dürften……jedes positive Echo ist eigentlich eine große Ermutigung!

Wie bist du zum Glauben gekommen? Das kann man hier unter Meine Geschichte nachlesen.

“Christus ist mein Leben” was heißt das für dich praktisch? Oh, das ist meine Lieblingsfrage! Dass er mein Leben ist, fängt eigentlich damit an, dass er meinen Tod gestorben ist, und nun muss ich all das, was da am Kreuz gerichtet wurde, nicht mehr tun! Nun darf ich ihm dienen, und er lebt in mir! Er ist mir näher als meine eigene Haut, ich bin nie allein und nie verlassen! Ich muss nicht mehr für mich selbst ein leeres und sinnloses Leben leben, sondern darf mich für den einsetzen, der mich geliebt und sich selbst für mich gegeben hat. Es bedeutet auch, dass ich betrachten soll, wie er gelebt, gehandelt und geredet hat, damit ich immer mehr in seine Wesensart hineinwachse. Last but not least macht mich die Tatsache, dass er mein Leben ist, unabhängig von äußeren Umständen, denn wenn ich alles verliere – IHN hab ich immer noch! Glücklicher als ich kann ein Mensch gar nicht sein!

Gibt es ein Buch außer der Bibel, das dein Leben stark geprägt oder verändert hat?  Da würde ich das Tagebuch Jim Elliots Im Schatten des Allmächtigen nennen, das ich relativ früh in meinem Glaubensleben gelesen habe. Von ihm stammt das Zitat: Der ist kein Tor, der hingibt, was er nicht behalten kann, um zu gewinnen, was er nicht verlieren kann!  Damit hat er viele Herzen angezündet, sich nicht mit einem lauen und halben Christenleben zufrieden zu geben. Seine Frau, Elisabeth Elliot, hat es herausgegeben, nachdem Gott diese Worte durch Jims Sterben illustriert hatte.  – Aus der Buchbeschreibung:  Das »Vermächtnis« des jungen Pioniermissionars Jim Elliot, der 1956 im Alter von 28 Jahren von den Auca-Indianern ermordet wurde. Unzählige junge Christen haben durch dieses Buch entscheidende Anstöße zu einem gottgeweihten Leben bekommen. Elliot hat dieses Tagebuch vor allem während seiner Studien- und Verlobungszeit geschrieben. Es beeindruckt jeden Leser durch die Aufrichtigkeit und Hingabe, mit der er seine Zweifel, Krisen, Niederlagen und Glaubenserfahrungen beschreibt. Hier ringt ein junger Mann um jeden Preis um ein kompromissloses Leben zur Verherrlichung Gottes. Eines der wenigen Bücher, die jeder Christ neben der Bibel gelesen haben sollte. Man kann es hier kaufen oder kostenlos als PDF herunterladen.

 

So, und nun nominiere ich

Mt. 18:20 Today, der mich von Anfang an ermutigt hat – danke!

Einmal Ausland und zurück

Jakob am Jabbok

Prüft alles

und Alltagsliebe, die aber vermutlich keine Zeit hat,

und hoffe mal, dass sie nicht schon, ohne dass ich das mitbekommen habe, zehnmal nominiert wurden oder das ganz fürchterlich finden (man kann natürlich ohne Weiteres ablehnen).

Hier sind meine Fragen:

  1. Was bedeutet dir Jesus Christus?
  2. Wie kamst du zum Bloggen?
  3. Hast du manchmal mit Entmutigung und Blockaden zu kämpfen, und was tust du dagegen?
  4. Was ist dein meistgelesener Artikel?
  5. Hat dein Blog eine Grundausrichtung, einen umrissenen Themenbereich, der dir besonders wichtig ist, oder versuchst du, dein Themenspektrum breit zu halten?
  6. Macht es dir manchmal Angst, dass deine Worte so unwiderruflich öffentlich sind? Hast du schon mal das Zittern gekriegt, nachdem du etwas geschrieben hattest?
  7. Wo steht das Bloggen in deiner Prioritätenliste? Stellst du andere Dinge dafür zurück, oder kommt das Bloggen ganz zuletzt, wenn noch Zeit übrig ist?
  8. Bloggst du eher spontan, oder trägst du etwas lange mit dir herum, bis du es postest? Planst du im Voraus?
  9. Bloggst du frei von der Leber weg, oder hast du einen literarischen Anspruch an deine Texte?
  10. Welche Methoden nutzt du, um dein Blog bekannt zu machen und wie effektiv sind sie?
  11. Was wünschst du dir von deiner Leserschaft?

 

Und das sind die Regeln:

  1. Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”, die bisher weniger als 1000 Facebook-Follower haben.
  4. Stelle eine Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award” Blog-Artikel.
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.