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Das Kreuz und seine Auswirkungen in meinem Leben

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Was ist im Christentum so anders als in allen anderen Religionen? Was macht es so schwer, es zu akzeptieren? Was ist, wie Paulus sagt, für die Juden ein Ärgernis und die Griechen eine Torheit? Was versucht man immer wieder herauszuschneiden, um eine akzeptablere Variante des Christentums herzustellen? Das Kreuz.
Das Kreuz ist das Kernstück unseres Glaubens. Natürlich gehört noch mehr dazu, es ist z.B. untrennbar von der Auferstehung Jesu. Aber ohne das Kreuz gibt es keine Rettung. Ohne das Kreuz gibt es auch keine Heiligung. Niemand kann ohne das Kreuz zu Gott kommen.
Was bedeutet dieses Kreuz für mich ganz persönlich? Ohne den Anspruch, alles abzudecken, was das Kreuz für uns bedeutet, hier 5 Punkte:

1. Durch das Kreuz wurde mir vergeben

2. Ich wurde mit Christus gekreuzigt, damit ich der Sünde nicht mehr diene.

3. Ich wurde durch das Kreuz dem Gesetz getötet.

4. Ich wurde der Welt gekreuzigt.

5. Ich bin teuer erkauft und habe meinen Herrn gewechselt.

1. Was ist überhaupt am Kreuz passiert? In den Evangelien wird uns berichtet, dass Jesus von den jüdischen Führern aus Eifersucht und unter Anklage der Gotteslästerung an die Römer ausgeliefert wurde, und dass sie darauf bestanden, dass er die Todesstrafe durch Kreuzigung, die qualvollste und erniedrigendste Art der Todesstrafe, erhalten müsste. Mit ein bisschen geschickter Manipulation des Volkswillens und Erpressung des Richters Pilatus haben sie sich durchgesetzt, und Jesus wurde tatsächlich gekreuzigt. Im Vorfeld wurde er geschlagen und bespuckt und aller Art von Verachtung ausgesetzt. Das war die äußere und politische Seite. Jesus hatte allerdings zuvor schon gesagt, dass niemand sein Leben nehmen kann, dass er es freiwillig gibt. Und die Apostel haben nach der Auferstehung und nach Pfingsten gepredigt, dass die Kreuzigung etwas war, was Gott schon lange vorher beschlossen hatte. Petrus schreibt es so in seinem Brief: „Er hat unsere Sünden an seinem Leib auf das Holz hinaufgetragen, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Striemen sind wir geheilt.“ (1. Petrus 2, 24)
Und Paulus sagt in Römer 5: Er ist für Gottlose gestorben, damit wir durch seinen Tod mit Gott versöhnt werden. Und Johannes nennt ihn das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt (Joh.1,29).
Der dreieinige Gott hat den Tod Jesu lange vorher beschlossen. In dieser Kreuzigung hat der Sohn Gottes unsere Sünden auf sich genommen und die Strafe dafür getragen, damit wir straffrei bleiben können, wenn wir dieses Opfer für uns annehmen.
Das Kreuz ist die Art, wie Gott seine Liebe zu Sündern zeigt, seine Liebe für die Welt und seine Liebe zu mir, zu jedem von uns persönlich. Und ganz persönlich muss es sein! Jesus ist für jeden von uns persönlich aus Liebe gestorben. Paulus sagt das in Galater 2,20: „Ich lebe im Glauben an den Sohn Gottes der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat“. Das ist das, worüber wir uns sicher sein müssen, wenn wir inneren Frieden haben wollen: Es war für mich. Meine Schuld ist vergeben und bezahlt. Gott hält sie nicht mehr gegen mich. Es gibt einen Vers im Kolosserbrief (2,14), der das mit einem Bild beschreibt: Der Schuldschein ist ans Kreuz genagelt worden, und jetzt ist er weggeschafft. Die Rechtsforderung Gottes ist bezahlt und erledigt. Ich muss keine ewige Strafe mehr fürchten, und ich kann zu Gott Vater sagen, kommen wie ich bin, eine persönliche, vertrauensvolle Beziehung haben mit dem Richter der ganzen Welt. Ich kann darauf vertrauen, dass er mich persönlich liebt, dass er mich als sein Kind sieht und mich nie verlassen und aufgeben wird.
An Jesus zu glauben bedeutet, zu akzeptieren, dass ich ein verlorener Sünder bin, der dieses Kreuz nötig hat als Tür zu Gott. Ich kann mir selbst nicht helfen, ich kann mich niemals so verbessern, dass ich die Zugangsberechtigung zu Gott erwerben würde. Ich nehme sie an als freies Geschenk.

2. Nun sagt die Bibel aber auch, dass wir mit Christus gekreuzigt wurden und uns deshalb der Sünde für tot halten sollen. Was bedeutet das nun? Für mich klang das viele Jahre lang ziemlich mystisch, aber es bedeutet einfach, dass mein Todesurteil, das die Gerechtigkeit Gottes über mich gesprochen hatte, am Kreuz an Christus vollstreckt wurde. Im Römerbrief wird es mal so ausgedrückt, dass wir mit dem Tod Christi „verwachsen“ sind. Das ist auch das, was wir in der Taufe bekennen. Es ist, wie wenn ein Zweig in einen Baum eingepfropft wird. Er wird zu einem Teil von diesem Baum, und alles, was für den Baum gilt, gilt auch für den Zweig. Das Kreuz war der Ort, wo das Todesurteil über meine Sünde vollstreckt wurde. Dieses Todesurteil muss ich in gewisser Weise nachvollziehen und bestätigen. Im 1. Johannesbrief (1,9) steht der bekannte Vers: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt, und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“. Das Wort bekennen bedeutet ursprünglich: dasselbe sagen. Das heißt, ich muss über meine Sünde dasselbe sagen wie Gott. Ich darf sie nicht entschuldigen – das wäre eine grobe Beleidigung des Opfers Jesu. Gott wird seine Meinung darüber, was Sünde ist, niemals ändern. Er wird z.B. nicht sagen: Was man früher Unzucht genannt hat, Sex außerhalb der Ehe, ist heute halt normal und nicht schlimm. Da sind wir drüber weg. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Dann müsste er sich ja quasi bei Jesus entschuldigen: Oh, ich habe dich damals für Dinge bestraft, von denen die Menschen jetzt herausgefunden haben, dass die eigentlich ganz richtig und erlaubt und gesund sind! Jetzt war das alles umsonst! Ihr seht, schon wegen dem Kreuz müssen die Standards Gottes unveränderlich sein. Es sind wir, die unsere Sicht auf die Sünde verändern müssen. Das ist eigentlich Heiligung. Das Wort Gottes deckt mir immer mehr meine Sünde auf und zeigt mir Gottes Meinung dazu. Ich höre immer mehr auf, mich selbst zu rechtfertigen, auch in den kleinen Dingen. Ich erkenne, dass nicht nur die groben Sünden, sondern auch mein Egoismus, meine Menschengefälligkeit, meine Eifersucht, meine Faulheit, meine Zeitverschwendung, meine falsche Freundlichkeit, meine Heuchelei, meine Habgier und Unzufriedenheit, mein Geiz, mein Vergleichen mit anderen usw. usw., an diesem Kreuz das Todesurteil erfahren haben. Das ist ein historischer Fakt, das muss ich nicht irgendwie vollbringen. Und dann lebe ich gemäß diesem Todesurteil, indem ich meine Sünde bekenne und die Kraft des neuen Lebens im Glauben in Anspruch nehme und verändert werde. Ich erkenne also immer mehr die Größe meiner Sünde und Verdorbenheit. Deswegen kann echte Heiligung nie zu Stolz und Selbstgerechtigkeit führen, und sie findet als Prozess statt. Sie ist wie ein Zug, der auf zwei Schienen läuft: mitgekreuzigt und mitauferstanden, das alte Leben wird abgelegt und das neue angenommen, und in der Erkenntnis dieser Dinge geht es immer weiter vorwärts. Und man kann das Kreuz nicht auseinanderdividieren, sozusagen die Rettung haben ohne die Heiligung. Das Ganze ist ein Paket, man fängt mit Buße und Glauben an, und man macht mit Buße und Glauben weiter bis zum Ende!
Deswegen schafft das Kreuz Einheit unter so ganz verschiedenen Menschen, die sich unterscheiden in Geschlecht, Nationalität und Kultur, sozialer Stellung usw., weil wir uns alle auf dem gleichen Level begegnen: Wenn wir an Jesus glauben, sind wir gerettete Sünder auf dem Weg der Heiligung, keiner ist vollkommen, aber jeder ist von Gott geliebt und angenommen.

3. Dann sagt die Bibel auch, dass wir dem Gesetz getötet sind (Römer 7). Damit sind nicht die Gesetze der Bundesrepublik gemeint, sondern das alttestamentliche Gesetz. Wer schon mal ernstlich und ehrlich versucht hat, das Gesetz zu halten, stellt fest, dass er das nicht kann. Trotzdem besteht ja die Rechtsforderung Gottes gegenüber jedem Menschen, es sei denn, er ist gestorben. Da ja Jesus die Rechtsforderung Gottes für mich erfüllt hat, und ich mit ihm gestorben bin, habe ich es nicht mehr mit dem Gesetz zu tun, sondern mit Jesus.
Wir leben nicht mehr mit dem Ziel, das Gesetz zu erfüllen, um Gottes Wohlgefallen zu erlangen, wir klammern uns sozusagen an Christus. Er ist unsere Gerechtigkeit und unsere Gesetzeserfüllung.

4. Wir sind der Welt gekreuzigt, das heißt dem System dieser Welt. In Galater 6,14 sagt Paulus: „Es sei aber fern von mir, mich zu rühmen als allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.“  Das Kreuz ist das Urteil über eine autonome Menschheit, die meint, sich selbst erlösen zu können. Als Christ lebe ich zwar noch in dieser Welt, aber ich denke anders, und vor allen Dingen hoffe ich anders. Das heißt nicht, dass ich hier gar nichts mehr tue – wir sind aufgefordert, gute Bürger zu sein, unsere Nächsten zu lieben, Gutes zu tun usw. – aber ich setze meine Hoffnung nicht mehr auf Ideologie, Religion und Politik oder die Vereinigung der Menschheit – ich kenne ja den Ausgang schon. Ich bete um das Kommen des Reiches Gottes, weil ich weiß, dass alle anderen Reiche letztlich untergehen müssen. Ich weiß, dass das einzige, was die Menschen retten kann, das Evangelium vom Kreuz ist.

5. Dann gibt es noch einen Aspekt des Kreuzes, nämlich dass Jesus uns losgekauft hat und jetzt unser Herr ist. Wir waren Sklaven der Sünde und des Teufels, und jetzt gehören wir ihm. Er hat einen hohen Preis für uns bezahlt. Das hat mehrere Konsequenzen für uns. Die erste ist die Freiheit. Wir müssen der Sünde nicht mehr dienen, sie hat keinen Anspruch mehr an uns (Römer 6). Wir müssen nicht mehr mitmachen in dem, was die Welt tut. Auch die Welt hat keinen Anspruch mehr an uns. Wir sollen uns nicht mehr als Knechte der Menschen sehen, sondern als Menschen die Jesus gehören, ja es wird uns ausdrücklich verboten, der Menschen Knechte zu werden: „Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht Knechte der Menschen!“ (1.Korinther 7,23). Das hört sich erstmal widersprüchlich an, weil Jesus an anderer Stelle sagt, dass er gekommen ist, um zu dienen, und wir uns untereinander dienen sollten. Die Frage ist aber letztlich nicht, wem wir im Einzelfall dienen, sondern wer uns beauftragt, wer unser Herr ist. Das ist auch im praktischen Leben super wichtig, denn wenn Menschen meine letztgültigen Auftraggeber sind im Dienst für Jesus, ende ich in einem Gefühl der Versklavung, in Überforderung und Burnout. Ich gehöre nicht mehr mir, deswegen hat Jesus die Entscheidung, wofür ich mein Leben einsetze. Es gibt durchaus ein gottgefälliges Nein zu den Forderungen von Menschen! Das ist eine Folge des Kreuzes. Das bedeutet aber auch: Er sorgt für mich. Jesus ist ein guter Herr. Alles, was er von mir verlangt, gibt er zuerst. Und was für eine Entlastung ist das, dass ich nicht mehr für mich selbst zuständig bin, sondern er, der mich besser lieben kann als ich mich selbst, die Verantwortung für mich übernimmt.
Weil Jesus mich erkauft hat, soll ich auch meinen Körper als Tempel des Heiligen Geistes respektieren (1.Korinther 6,20). Ich kann damit keine Dinge tun, die er nicht billigt und die mir schaden, nicht sexuell unrein leben, mich nicht besaufen, mich nicht aufreizend kleiden, mich nicht runterhungern oder hochfressen und dergleichen mehr.

Das Kreuz hat sehr weitreichende Konsequenzen für uns (und wir haben gerade die Oberfläche angekratzt). Es ist die Kraft Gottes zur Erlösung, zur Heiligung, zur Freiheit und zum Dienen!

Lieblingsverse (3): Eine wunderbare Einladung

Der vater selbst

“Der Vater selbst hat euch lieb.” Diese Worte klingen so warm und herzlich, davor könnte ein Eisberg zerschmelzen. Es ist die liebevollste Einladung, die je ausgesprochen wurde, ein ganz großes Willkommensschild vom Schöpfer des Universums, vom König der Könige und Präsident der Präsidenten. Wir dürfen uns mit allem, was uns bewegt, was uns bedrückt, was wir uns wünschen, an ihn wenden. Weil er uns liebt, wird er uns zuhören. Weil er uns liebt, wird er uns geben, was wir brauchen.

Gilt das für jeden? Jein. Zumindest ist jeder ein potentieller Empfänger dieser Einladung. Hier ist der Zusammenhang, in dem Jesus diese Einladung ausgesprochen hat:

Wenn jene Zeit gekommen ist, werdet ihr ihn in meinem Namen bitten. Ich sage nicht, dass ich dann den Vater für euch bitten werde. Denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und daran glaubt, dass ich von Gott gekommen bin. (Johannesevangelium 16, 26.27)

Jesus ist der Übermittler dieser Einladung, und dass ich diese Einladung von ihm annehme, ist sozusagen die Voraussetzung dafür, dass ich kommen darf. An  anderen Stellen wird Jesus als die Tür oder auch als der Weg zum Vater bezeichnet. Auf dem Weg zum Vater kommt man nicht an Jesus vorbei, denn er allein ist der, der die Hindernisse zwischen uns und Gott wegschafft. Aber wenn man sich entscheidet, in seinem Namen zu kommen, d.h. durch seine Vermittlung und seine Verdienste (weil man eingesehen hat, dass man einen Zugang zu Gott auf eigene Rechnung nicht verdienen kann), dann kann man ohne anzuklopfen jederzeit beim Vater vorsprechen. Und er ist reich und großzügig und teilt gerne, Frieden, Freude, Wasser des Lebens, den heiligen Geist als Tröster, Helfer und Kraft, ein Zuhause bei ihm. Aber auch aller Probleme und Sorgen unseres Lebens will er sich annehmen, wenn wir ihm nur vertrauensvoll freie Hand lassen.

Diese Einladung anzunehmen war das größte Glück meines Lebens. Ich bin nie einsam und verlassen. Ich muss das Leben nicht alleine schultern. Ich hab einen Vater, und er hat mich lieb.

AHA-Momente: Die Made in meinem Küchenschrank und der Zorn Gottes

Zorn

Der Zorn Gottes ist für uns schwer verdaulich. Es hat auch keinen Zweck, ihn umzubenennen oder schönzureden. Die Bibel beschreibt ihn oft in Bildern einer leidenschaftlichen Zerstörungswut gegen seine Gegner, und zwar sowohl im Alten als auch im Neuen Testament! Andrerseits spricht sie von einem Gott, der seine Feinde so sehr liebt, dass er seinen eigenen Sohn als Schuldopfer für sie sendet, weil er sich mit ihnen versöhnen und sie in seine Familie aufnehmen will. Wie geht das zusammen?

Neulich hatte ich ein kleines Erlebnis. Jede Hausfrau kennt das vermutlich. Ich öffne die Tür von meinem Küchenschrank und erblicke oben einen kleinen Fleck. Was ist das? Schmutz? Bewegt sich das Ding? ich steige auf einen Stuhl, um besser zu sehen. Tatsächlich, eine kleine Made! Etwa eine Motten-Made? – Innerhalb von Sekunden läuft vor meinem inneren Auge ein Film ab. Ich sehe Tüten mit meinem geliebten Tee, von Mottengespinsten durchzogen, Mehl, in dem es krabbelt, ungenießbare, ekelhafte, verdorbene Nüsse… und ich sehe mich Lebensmittel um Lebensmittel, völlig unbrauchbar geworden, in die Tonne hauen. ich habe meine Erfahrungen mit diesen Viechern gemacht, nicht nur einmal! Und es war jedes Mal ein riesiger finanzieller Verlust und eine Mordsarbeit, die Schränke wieder davon frei zu bekommen.

Ich schnappe mir ein Stück Küchenrolle, stürze mich auf die Made und zerquetsche sie, so fest ich kann, zwischen dem Küchenpapier und mache ihr so ein Ende. Ab in den Müll damit! Aus der Perspektive der Made bin ich natürlich grausam, aber ich habe kein Mitleid mit ihr, denn sie wird sich rücksichtslos ausbreiten und mir alles nehmen, was ich habe. Dann schaue ich meinen Schrank durch, ob ich irgendwo mehr Maden oder gar ausgewachsene Motten oder die typischen Gespinste sehe. Alles, was ich an Befall finde, werde ich sofort vernichten! In diesem Moment verstehe ich plötzlich, warum Gott so zornig auf die Sünde ist. Die Sünde ist (wie diese Made für mich) eine Bedrohung für alles, was er liebt. Er kennt den Schaden, den sie anrichtet. Deshalb hat er einen vernichtungswilligen Zorn auf sie und auf alles, was von ihr befallen ist! Weil er die Menschen liebt!

Gott will ausdrücklich nicht den Tod des Sünders.

So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben? (Hesekiel 33,11)

Er bietet uns Gnade und ein neues Leben an:

Wer an den Sohn (Jesus) glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. (Johannes 3,36)

Aber wer die Gnade ablehnt und an seiner Sünde festhalten will, dem kann Gott nicht helfen, der bleibt er unter seinem Zorn und geht dem Gericht entgegen.