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Gott sind alle Dinge möglich! Oder doch nicht? …

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Wir beteten zusammen um Heilung für eine Person, und jemand sagte zu Gott: “Bitte, wenn es möglich ist!” Hm, dachte ich bei mir, was ist das für eine Aussage? Natürlich ist es Gott möglich zu heilen. Gott sind alle Dinge möglich! Bauen wir jetzt gleich ein Schlupfloch ein für unseren Unglauben, falls das Gebet nicht erhört wird? Oder sind wir wie der Vater des besessenen Jungen, der zu Jesus sagt: “Wenn du etwas kannst …” und zu dem Jesus sagen musste:  “Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich!”

Ich hab diese Frage eine Weile mit mir herumgetragen. Dann stieß ich plötzlich auf das Gebet Jesu in Gethsemane, wo er mit seiner inneren Not ringt in Bezug auf das, was ihm bevorstand, und sein Herz vor dem Vater ausschüttet: “Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber …”

Wenn jemand Vertrauen zu Gott hatte, dann Jesus, der Anfänger und Vollender des Glaubens genannt wird. Und doch war die Erhörung dieser Bitte nicht möglich. Sie war nicht möglich, weil sonst der einzige Weg zu unserer Rettung verschlossen worden wäre. Jesus musste diesen Kelch trinken. Es war im Plan Gottes so vorgesehen.

Gott ist allmächtig. Er kann jede Krankheit heilen, jedes Problem lösen, tun, was immer er will. Und doch gibt es Gebetserhörungen, die “nicht möglich” sind, weil sie den höheren Plänen Gottes widersprechen würden, z.B. weil er mit dem Problem, der Krankheit, der Not etwas erreichen will, das einen höheren Wert hat als die Heilung oder die Problemlösung. Und weil wir einen so viel beschränkteren Horizont haben als der große Gott, ist “Wenn es möglich ist” – im Vertrauen ausgesprochen – ein demütiges und richtiges Gebet.

Alltagstheologie im Epheserbrief (Predigt-Nachlese)

Predigttext: Epheser 5,15 – 21

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Der Epheserbrief ist ein gutes Beispiel für die Art, wie Paulus Menschen zu Jüngern machte. In den ersten drei Kapiteln legt er die Grundlage und zeigt ihnen, wie die Gnade Gottes verlorenen Sündern in Christus eine neue Identität gegeben hat. In den folgenden Kapiteln geht es dann darum, wie diese von Gott geschaffenen Fakten in ihrem alltäglichen Leben zur Auswirkung kommen sollen: in der Verleugnung ihrer alten selbstsüchtigen Natur (s. auch Lukas 9,23-25) – und in einer bewussten Nachfolge, die das Leben ständig am Willen Gottes justiert. Er ermahnt sie

  1. in der Einheit in Christus zu leben (4,1-6)
  2. in Reinheit zu leben (4,17-32)
  3. In Liebe zu leben (5,1+2)
  4. im Licht zu leben (5,8-14)
  5. weise zu leben (5,15-21)

Dabei müssen wir immer bedenken, dass er an Christen schreibt. Die Grundlage seiner Ermahnungen (und das, was uns zum Gehorsam befähigt) ist, dass wir geliebte Kinder sind. Wir sollen prüfen, was Gott gefällt, weil wir reingewaschen und erkauft sind. Wir erforschen den Willen Gottes, indem wir unsere Bibel kennen lernen und Gottes Wort in unserem Herzen und täglichen Leben Raum geben.

Wir werden aufgefordert, weise zu leben. “Die Zeit auskaufen” ist nicht die Anweisung, den Terminkalender bis hinten gegen zu füllen, sondern die gegebene Zeit, die unwiederbringliche Gelegenheit unseres irdischen Daseins, für Christus zu leben, sie nicht an die Sünde zu verschwenden, sondern in ewigen Ertrag zu investieren. Denn die Tage sind böse – wir leben in einer Zeit, wo die Gesetzlosigkeit überhand nimmt und die Liebe erkaltet, und wo wir unter der Gottlosigkeit leiden wie Lot in Sodom und Gomorra. Umso wichtiger, dass wir unsere Zuflucht zu Gott nehmen und ein Leben führen, das als Licht in der Dunkelheit scheint! Statt uns mit Alkohol zu berauschen, sollen wir uns fortwährend unter den Einfluss des heiligen Geistes begeben. Dann werden wir unsere Freude im Herrn zum Ausdruck bringen, indem wir ihn mit dem Mund und mit dem Leben loben. Wir werden nicht mit dem Geist erfüllt, indem wir uns mit Lobpreis emotional aufpeitschen, sondern indem wir unsere Gedanken mit Gottes Wort füllen. Erfüllung mit dem Geist und Anbetung ist die natürliche Folge, und auch  die Dankbarkeit fällt uns dann nicht schwer, sondern sie sprudelt aus unserem Leben heraus. Ja, wir können dankbar sein in allen Dingen, auch in schwierigen Prüfungen, weil wir wissen, dass sie aus der Hand eines liebenden Vaters kommen, der uns erzieht.

Eine der Auswirkungen eines geisterfüllten Lebens ist gegenseitige Unterordnung aus Respekt vor Gott. Das darf man nicht dahin missverstehen, dass alle Hierarchien aufgelöst würden und es keine Autoritätstruktur und Rangordnung mehr gäbe. Gott hat in der Gemeinde Führer eingesetzt, die für uns Verantwortung tragen, und auf die wir hören sollen. Es geht mehr darum, sich wie ein Teamplayer einzuordnen, zu kooperieren und auf unseren Egoismus zugunsten anderer und des großen Plans zu verzichten – nicht um Menschen zu gefallen, sondern aus Ehrfurcht vor Christus als dem Haupt der Gemeinde.

Beten lernen: Wunschzettel mit Erfüllungs-Garantie?

santa-claus-514186_1920Als meine Kinder jünger waren und vor Geburtstagen und Weihnachten noch Wunschzettel schrieben, musste ich sie immer wieder mal darauf hinweisen, dass ein Wunschzettel ein Wunschzettel ist und keine Bestellung. Das Budget war beschränkt, und unsere Meinung über die Notwendigkeit oder Qualität der gewünschten Sachen war auch nicht immer deckungsgleich. Aber wünschen war nicht verboten.

Wenn Jesus sagt:

Darum sage ich euch: Worum ihr im Gebet auch bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, dann werdet ihr es auch erhalten. (Markus 11,24)

Wer bittet, empfängt; wer sucht, findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet!(Matthäus 7,8),

dann hört sich das nicht nach Ausnahmen und Beschränkung an!

Unsere Erfahrung ist anders. Wie oft hat Gott uns eben nicht gegeben, um was wir ihn gebeten haben! Es gibt also zwei Möglichkeiten: Entweder stimmt das nicht, dass jeder, der bittet, auch empfängt – oder es gibt einen Schlüssel, der uns fehlt.

Manche meinen, der Schlüssel ist der Glaube, und natürlich ist Glaube die Grund-Voraussetzung:

Wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass es ihn gibt und dass er die belohnt, die ihn aufrichtig suchen. (Hebräer 11,6)

Aber wenn wir nun Glauben an Gott hatten und trotzdem nicht bekamen, worum wir gebeten haben? War der Glaube zu klein? Brauchen wir einen Super-Glauben? Und wie kriegt man den? Muss man sich da künstlich reinsteigern?

Da man die ganze Heilige Schrift immer zusammen sehen muss, schauen wir mal, wo Jesus noch mehr zum Thema gesagt hat. In Johannes 15,16 lesen wir:

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, das ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit der Vater euch gibt, was auch immer ihr ihn bitten werdet in meinem Namen.

Hier haben wir es wieder: Was auch immer!  Und der Schlüssel ist: In meinem Namen. Was bedeutet das? ist es eine Formel, die ich an jedes Gebet anhängen muss, damit ich kriege, was ich haben will? Wir wissen, dass jedes magische Denken der Bibel fremd ist – das kann es also nicht sein.

“In meinem Namen” heißt ganz einfach: In meinem Auftrag. Ich berufe mich in meinem Gebet darauf, dass das, um was ich bitte, etwas ist, was Jesus mir aufgetragen hat. Dafür muss ich

1. Jesus kennen, 2. mich auf seine Gerechtigkeit stützen, 3. gut informiert sein über das, was das Verlangen meines göttlichen Meisters ist. ich habe also Gewissheit, dass ich über kurz oder lang Erhörung finde, wenn ich bitte

  • um die Verherrlichung Gottes und alles, was dazu dient.  Z.B. schreibt Paulus den Philippern, dass er sich wünscht, dass Christus hoch gepriesen wird an meinem Leib, es sei durch Leben oder durch Tod. Das ist ein Gebet mit Erhörungsgarantie!
  • um das Kommen seines Reiches, die Ausbreitung seiner Botschaft
  • um das Lebensnotwendige – damit wir Gott weiter dienen können
  • um Vergebung – und nichts gibt er uns lieber!
  • um Sieg in Versuchung und auch um sein Kommen, das endgültig dem Bösen ein Ende machen wird.

Vielleicht hast du das sogenannte “Vaterunser” erkannt. Das ist ein Wunschzettel mit Erfüllungsgarantie für alle, die geduldig und im Glauben dranbleiben, ohne Aufhören um eben diese Dinge zu bitten! Gebet ist etwas für Jünger, die, die von ihrem Meister lernen möchten, was ER sich wünscht, und sich dann mit ihren Gebeten in seinen Dienst stellen.

Predigt-Nachlese: Apollos – treu, verfügbar, lernwillig

Predigttext: Apostelgeschichte 18,18-28

Paulus war mit seinen treuen Freunden Priscilla und Aquila nach Ephesus gekommen. Er selbst konnte dort nicht lange bleiben, weil er nach Jerusalem musste. Er ließ Priscilla und Aquila und auch die interessierten Juden, die er in der Synagoge gelehrt hatte, dort zurück und versprach wiederzukommen, “wenn Gott will”. Wir sehen hier ein schönes Beispiel dafür, wie Paulus seine Pläne machte. Schon lange hatte er Ephesus auf dem Herzen, und war es ihm ein Anliegen, dort das Evangelium zu verkünden. Er nahm aber die Umstände in seinem Leben aus Gottes Hand, und so konnte er im Vertrauen auf Gott sowohl planen als auch loslassen: Befiehl dem Herrn deinen Weg, und vertraue auf ihn, so wird er es vollbringen. Gott bringt alle seine Ziele zur Ausführung!

Auf dem Rückweg von Jerusalem nach Ephesus nimmt er sich Zeit, noch mal all die Jünger  in Galatien und Phrygien zu besuchen und zu stärken. Es war ihm immer ein Anliegen, die Gemeinden zu ermutigen und zu befestigen, die durch seinen Dienst entstanden waren. Und Gott hatte auch schon einen Plan für Ephesus. Paulus war nicht der einzige, der Ihm dort dienen konnte. Apollos, ein Jude aus Alexandrien, tauchte dort auf. Er wusste von Jesus als dem Messias, war redebegabt und wohlbewandert in der Heiligen Schrift; allerdings kannte er nur die Taufe des Johannes, d.h. ihm fehlten noch viele aktuelle Informationen über den Heilsweg. Was er aber wusste, das gab er bereitwillig weiter.

Darin ist er ein Vorbild für uns. Wir müssen nicht warten, bis wir alle Erkenntnis haben und jede Frage beantworten können. Bei der Frau, mit der Jesus am Jakobsbrunnen sprach, genügte auch ihr einfaches Zeugnis: “Da ist einer, der mir alles auf den Kopf zugesagt hat, was ich getan habe. Kommt mit und seht ihn euch an! Vielleicht ist er der Messias“, um Menschen zu Jesus zu bringen. Hat Jesus dich errettet? Kennst du drei Bibelverse? Dann hast du vielen deiner Freunde und Bekannten schon was voraus. Du musst nicht erst Theologie studieren, ehe du das weitergibst.  Es ist natürlich gut, mehr zu wissen, aber sei treu mit dem, was du hast.

Apollos war treu und hielt sich Gott zur Verfügung. Deshalb konnte Gott ihn auch an genau den richtigen Platz stellen. Ephesus brauchte Apollos – und Apollos brauchte Aquila und Priscilla.

Wenn wir bedenken, wie jung die Gemeinde war – wie muss es die beiden gewundert haben, als da plötzlich aus dem Nichts einer auftauchte, von dem sie noch nie gehört hatten, und der Jesus verkündigte? Wie erfreut sie waren? Dass sie ihn unbedingt kennen lernen mussten?! Sie merkten auch bald, dass ihm noch etwas fehlte, und dass Gott sie zusammengebracht hatte, damit sie dieses Fehlende ergänzen und ihn noch besser zum Dienst ausrüsten konnten. Und Apollos, der Eloquente und Wortgewandte, hatte ein demütiges und belehrbares Herz. Er ging nicht davon aus, dass er schon alles wusste und ihm keiner mehr was beibringen konnte.

Nach dieser kleinen Aquila- und Priscilla-Bibelschule drängte ihn sein Herz weiter nach Achaja, um dort das Evangelium zu verkünden. Er war inzwischen so integriert in die Gemeinde in Ephesus, dass die Brüder ihm ein Empfehlungsschreiben an die Christen in Achaja mitgaben. Sie standen voll hinter ihm. In Achaja war er dann denen, die durch die Gnade gläubig geworden waren, eine große Hilfe.

Was wir von Apollos lernen können:

  • treu zu teilen, was uns anvertraut ist
  • Gott zur Verfügung zu stehen mit Hingabe und Begeisterung
  • lernwillig zu bleiben, um besser besser dienen zu können

Apollos ist offensichtlich später auch nach Korinth gekommen. Paulus sagte von ihm: Ich habe gepflanzt, Apollos hat gegossen; aber Gott hat es wachsen lassen. Er gehörte zu den bewährten Mitarbeitern, welche die, die Gott geheiligt hat, zum Dienst ausrüsten, damit die Gemeinde wächst, reif, gegründet, stabil und verführungsresistent wird, die Einheit bewahrt und als Leib Christi die Liebe und Wahrheit ihres Hauptes abbildet.

Rätsel Gebet

Ich bin immer noch am Nachdenken über die Geschichte in der Predigt gestern. Sie ist irgendwie amüsant: Eine ganze Gemeinde betet, und als Gott antwortet, können sie es gar nicht fassen. Irgendwie rückt sie das näher zu uns in unseren eigenen Fragen und Erlebnissen bezüglich des Themas Gebet.

Ich vermute mal, sie haben gar nicht um so eine Befreiung gebetet. Jakobus war gerade hingerichtet worden, und nun hatte man Petrus verhaftet. Vielleicht haben sie gebetet, dass Gott Petrus Kraft gibt, treu zu bleiben. vielleicht baten sie darum, dass er einen fairen Prozess bekommt und wieder freigelassen wird. Möglicherweise versuchten sie Gott klar zu machen, dass sie Petrus noch brauchten. Oder sie flehten darum, dass der Herr ihn noch mal ein mächtiges Zeugnis geben lassen würde, wenn er vor Gericht stand……ich nehme mal an, all das durcheinander. Vielleicht beteten sie auch um eine wunderbare Befreiung durch Engel, weil das ja schon mal passiert war. Aber was ich interessant finde: Obwohl sie Wunder erlebt hatten, gingen sie nicht davon aus, dass ihr Gebet ihnen ein Wunder-Abo verschaffte. Sie wussten, dass Gott manchmal so handelt und manchmal eben anders. Sie kannten den Gott von Hebräer 11, der einmal das Rote Meer teilt und ein anderes Mal zulässt, dass seine Leute umgebracht werden. Diesem Gott kann man, auch mit noch so viel Glauben, keine Vorschriften machen.

Viele Jahre habe ich versucht, die “Mechanik” des Gebets zu verstehen. Welche Schraube muss ich drehen, damit ich zu diesem oder jenem Ergebnis komme? Die Glaubens-Schraube? Die Heiligungsschraube? Die Sündenbekenntnisschraube? Die Anbetungsschraube? Wann gibt mir Gott, um was ich bitte?

Irgendwann hat es “Klick” gemacht, und ich habe verstanden, dass es keine Schraube gibt. Es geht um eine Beziehung zu meinem liebenden himmlischen Vater. Er will, dass ich zu IHM komme, und ich komme. Er lässt mich reinwachsen in ein Verständnis seines Willens – so kann ich im Lauf der Zeit “intelligenter” beten, sehen, was fehlt, mich einsmachen mit seinen Zielen. Und es gibt eine Voraussetzung: Im Namen Jesu. Jesus hat die Grundlage geschaffen, damit ich sündiger Mensch überhaupt mit Gott reden darf. Und er schickt mich zu ihm hin! “Bis jetzt habt ihr noch nichts in meinem Namen erbeten. Bittet nur – ihr werdet es bekommen. Und dann wird eure Freude vollkommen sein. Dann werdet ihr ihn in meinem Namen bitten … Ich sage nicht, dass ich dann den Vater für euch bitten werde, denn der Vater selbst hat euch lieb. (aus Johannes 16, 23ff NEÜ)

Deswegen bete ich oft so: Vater, Jesus schickt mich zu dir. Er sagt, ich soll kommen und dich um alles bitten, darum tue ich das! Nur deswegen traue ich Sünder mich überhaupt in deine Gegenwart, aber dass er mir sagt, du hast mich lieb, und dass er sich mit seinem Blut für mich verbürgt, das macht mich so kühn! Und das und das und das will ich von dir haben, und ich bin sicher, er ist damit einverstanden!

Und Gott hört mich. Nein, ich habe kein Wunder-Abo! Aber ich sehe seine Hand überall, und manchmal gibt es Überraschungen, die weit über das hinausgehen, was ich mir vorstellen konnte. Vieles vollzieht sich als Entwicklung, bei manchem erkenne ich, dass Gott es anders verfügt, als ich mir das in meinem Unverständnis gewünscht habe. Das Beste dabei ist, dass ich IHN immer besser kennenlerne – und dass ich mit nichts mehr allein bin.

Der Wille des Vaters war das Kreuz

Der Wille des Vaters war das Kreuz.
Wir können es nicht fassen.
Wie kann er den geliebten Sohn
Sadisten überlassen?

***

Es war der Sohn zu gehen bereit,
bereit, sich ganz zu geben,
durch seinen Tod uns zu befrei´n
zu Überfluss an Leben.

***

Wie flutet die Liebe Gottes tief!
Und die, die von ihr tranken,
die können gar nichts and´res tun
als staunen, loben, danken!