Das tat er für mich

Wolltest du meine Fehler beachten,
müsst ich verzweifeln, doch du bist mir gut.
Du hast beschlossen, ein Lamm mir zu schlachten,
das mich erlöst durch sein Blut.

Jesus, du stelltest dich zur Verfügung,
du warst bereit, das Lamm Gottes zu sein,
gabst auf den Himmel und jede Vergnügung,
um Gott gehorsam zu sein.

Ludst meine Lasten dir auf deinen Rücken.
All meine Sünden und all meinen Fluch –
du warst bereit, dich darunter zu bücken,
wie prophezeit durch das Buch.

Gottes Zorn hat sich auf dich entladen,
gänzlich verlassen hingst dort du am Holz,
trugst meinen ganzen verzweifelten Schaden.
Das zerbricht all meinen Stolz.

Nun ist der schwere Vorhang zerrissen!
Ich hüpf vor Gott wie ein fröhliches Kind,
hab durch dein Blut ein ganz reines Gewissen,
Leben, das nie mehr zerrinnt.

Du und ich, uns kann jetzt nichts mehr trennen,
denn ohne dich kann ich gar nicht mehr sein.
Ich möchte dich vor den Menschen bekennen:
Ich bin für immer dein.

3 Gedanken zu „Das tat er für mich

  1. Pingback: "Das tat er für mich" ein Gedicht von Ruth

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